Samstag, 14. November 2009
Hilfe, meine selbstgestrickten Socken schrumpfen!
Seitdem es draußen kälter ist, trage ich täglich voller Stolz meine Wollsocken und musste nun voll Entsetzen feststellen, dass sie am Fuß immer kürzer werden, je mehr ich sie beanspruche. Wenn das so weitergeht, werden noch Kinderstrümpfe daraus! Sie sind an der Sohle ganz verfilzt, so als hätte ich sie zu heiß gewaschen. Dabei waren sie perfekt an meine Schuhgröße angepasst! Das ärgert mich natürlich sehr. Ob es wohl an der Wolle liegt oder an den Schuhen? Obwohl ja auf dem Etikett etwas von filzfrei stand… Also werde ich völlig neue Berechnungen anstellen müssen, den Fuß beim nächsten Paar vielleicht erst mal ein bis zwei Zentimeter länger stricken und dann abwarten ob die Strümpfe beim Tragen auf Optimalgröße zusammenschrumpfen. Man lernt eben nie aus!
Dienstag, 10. November 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2009
Ich fange ein neues Strickstück immer mit viel Enthusiasmus an - es ist einfach toll, neue Wolle anzustricken. Aber mit dem Fertigstellen hapert es bei mir noch, das fordert viel Durchhaltevermögen. Wenn dann mal etwas fertig wird, habe ich richtig Trennungsschmerz und bin traurig, dass es vorbei ist. Geht es Euch ähnlich?
Ich mag es, sehr lange an einem Teil zu stricken, sehr viel Zeit und Gedanken zu investieren, viel lieber als Stricken wie am Fließband. Mit dem Material zu spielen, etwas auszuprobieren, bis es hundertprozentig passt, macht mich glücklicher als das Gefühl, etwas Fertiges in den Händen zu halten. Deswegen finde ich gelegentlich kein Ende beim Stricken. Manchmal ribble ich sogar etwas wieder auf, nur um die Wolle nochmals verstricken zu können, mit einem Muster, das noch besser passt oder in einer Form, die mir noch besser gefällt. Erst wenn alles perfekt ist, kann ich mich auch über das Ergebnis freuen und kann das Teil gerne wegschenken oder selber tragen. Aber erst mal dahinkommen!
Ich mag es, sehr lange an einem Teil zu stricken, sehr viel Zeit und Gedanken zu investieren, viel lieber als Stricken wie am Fließband. Mit dem Material zu spielen, etwas auszuprobieren, bis es hundertprozentig passt, macht mich glücklicher als das Gefühl, etwas Fertiges in den Händen zu halten. Deswegen finde ich gelegentlich kein Ende beim Stricken. Manchmal ribble ich sogar etwas wieder auf, nur um die Wolle nochmals verstricken zu können, mit einem Muster, das noch besser passt oder in einer Form, die mir noch besser gefällt. Erst wenn alles perfekt ist, kann ich mich auch über das Ergebnis freuen und kann das Teil gerne wegschenken oder selber tragen. Aber erst mal dahinkommen!
Freitag, 6. November 2009
Warme Finger...
… sind jetzt garantiert, denn nach mehreren Versuchen und vielen Stunden Grübeln über diversen Anleitungen habe ich mein erstes Paar Fingerhandschuhe fertig bekommen. Es war nicht ganz einfach zu kapieren, dass der Daumen etwas nach innen versetzt werden muss und die genauen Maße für die Finger mussten auch erst mal erprobt werden. Ich bin sehr stolz, dass ich es am Ende doch noch hinbekommen habe. Nur mit der Wolle von Lana Grossa bin ich wieder mal nicht zufrieden, weil sie kratzt.

Garn: Lana Grossa Meilenweit Farbe 1105 (80% Schurwolle, 20% Polyamid), LL ca. 210m/50g
Verbrauch: 60 Gramm
Nadeln: Bambus-Nadelspiel 2,25
ANLEITUNG:
Linker Handschuh:
(Der Handschuhrücken geht über 34 M, die Innenseite geht über 26 M)
Daumenkeil: Für den Daumenkeil gleich in der 1. Runde vor der 23. und nach der 24. M der Innenseite je 1 M re verschr. aus dem M-Querdraht herausstr. Dies noch 7 mal in jeder 4. folg. Rd. wdh (immer vor und nach den zugenommenen M), so dass der Daumenkeil jetzt 18 M breit ist. Noch 2 Rd. darüber str. und dann diese 18 M auf einen Hilfsfaden nehmen und stilllegen. Aus farblich abstechendem Garn eine Luftmaschenkette aus 10 Luftmaschen häkeln (später auch für die Stege die M aus Luftmaschen auf diese Weise auffassen). Aus dieser mit dem Originalgarn 10 M auffassen und die Runde um den Daumenkeil so schließen. Weiter in der 4., 6. und 8. Rd. die ersten 2 M des zehnmaschigen Keils mit SSK improved zus. str. (eine M wie zum Rechtsstricken abheben, die nächste M wie zum Linksstricken abheben. Beide Maschen auf die linke Nd zurück heben und re verschränkt zusammenstricken), die letzten beiden M des Daumenkeils re zus. str., so dass die Rd. nach dem letzten Abnehmen 62 M zählt. Bis zum Ansatz des kleinen Fingers sind ab Bündchen insgesamt 46 Rd. zu str.
Kleiner Finger: In der 47. Rd. ab Bündchen 53 M re str., dann die restlichen 9 M von der Oberseite und 4 M von der Innenseite (= 13 M) auf einem Hilfsfaden stilllegen. Für den Steg zwischen dem kleinen Finger und dem Ringfinger 3 M aus einer Luftmaschenkette auffassen, die Runde wieder schließen und noch 4 Runden stricken.
Ringfinger: 8 M von der Oberseite, die 3 M des Steges vom kleinen Finger und 7 M der Innenseite auf einem Hilfsfaden stilllegen (=18 M), wieder 3 M aus einer Luftmaschenkette aufnehmen und die Runde schließen.
Mittelfinger: 8 M von der Oberseite, 3 M des Steges und 7 M von der Innenseite auf einen Hilfsfaden nehmen (= 18 M)
Zeigefinger: Zu den restlichen 19 M 3 M für den Steg zwischen Zeigefinger und Mittelfinger aus Luftmaschen auffassen. Die M auf 3 Nadeln verteilen, in Rd. str. In der 3. Rd. über dem Steg die letzten beiden M des Steges re zus. str. (= 21 M). Nach 24 Rd. ab Steg für die Spitze wie folgt abnehmen: 10 x 2 M re zusstr., 1 M re. In der nächsten Runde 1 M re, 5 x 2 M re zusstr. Die restlichen M mit dem Faden zusammenziehen.
Mittelfinger: Aus dem Steg des Zeigefingers die 3 M auffassen, dabei die Querfäden vor und nach den 3 Stegmaschen aufnehmen, einmal verdrehen und mit der folgenden M re zusstr., damit keine Löcher entstehen. Dann die 17 stillgelegten M aufnehmen und alle 21 M auf drei Nd verteilen. 30 Rd. str., dann die Spitze arb.
Ringfinger: Dasselbe wie beim Mittelfinger. 26 Rd. str., dann die Spitze arb.
Kleiner Finger: Zu den 13 stillgelegten M vor und nach den 3 M des Steges je 1 M auffassen und die Rd. schließen, dabei den Querfaden jeweils einmal verdrehen, so dass kein Loch entsteht (=18 M). 20 Rd. str., dann die Spitze arb.: 9 x 2 M re zusstr., in der nächsten Runde 4 x 2 M re zusstr., 1 M re
Daumen: die 18 M vom Hilfsfaden auf zwei Nd. verteilen, die 10 M aus dem Keil ebenfalls auffassen und die Luftmaschenkette dabei auftrennen. Beim Schließen der Runde den Querfaden vor und nach dem Keil aufnehmen, verdrehen und mit der folgenden M re zusstr., damit keine Löcher entstehen. In der 2. und 6. Rd. die beiden ersten M des Keils mit SSK improved zusstr., die beiden letzten M des Keils re zusstr. (=24 M) 27 Rd. str., dann die Spitze arb. Dazu 12 x 2 M re zusstr., in der nächsten Rd. 6 x 2 M re zusstr.
Rechter Handschuh:
Für den Daumenkeil in der 1. Rd. ab Bündchen nach der 2. und vor der 5. M der Innenseite je 1 M aus dem M-Querdraht herausstr. und fortfahren wie beim linken Handschuh
Kleiner Finger: Nach der 46. Rd. ab Bündchen 24 M re str., dann 4 M der Innenseite und 9 M der Oberseite stilllegen, 3 M für den Steg aus einer Luftmaschenkette auffassen, fortfahren wie beim linken Handschuh
Ringfinger: 7 M von der Innenseite, 3 M des Steges und 8 M von der Oberseite stilllegen, 3 M aus einer Luftmaschenkette auffassen, weiter wie beim linken Handschuh
Mittelfinger: 7 M von der Innenseite, 3 M des Steges und 8 M von der Oberseite stilllegen, weiter wie beim linken Handschuh
Zeigefinger: Zu den restlichen 19 M 3 M für den Steg auffassen und weiter wie beim linken Handschuh
Die Finger und den Daumen wie beim linken Handschuh beschrieben zu Ende str.
Fertigstellung: Alle Luftmaschenketten auftrennen, die Fäden vernähen und evtl. Löcher zwischen den Fingern damit zusammenziehen.
Verbrauch: 60 Gramm
Nadeln: Bambus-Nadelspiel 2,25
ANLEITUNG:
Anschlag 60 M, je 2 mal 14 und 16 M auf 4 Nadeln Stärke 2,25 verteilen, zur Runde schließen, 40 R. Bündchen stricken (3 M re, 1 M li).
Dann glatt re weiter str.
Dann glatt re weiter str.
Linker Handschuh:
(Der Handschuhrücken geht über 34 M, die Innenseite geht über 26 M)
Daumenkeil: Für den Daumenkeil gleich in der 1. Runde vor der 23. und nach der 24. M der Innenseite je 1 M re verschr. aus dem M-Querdraht herausstr. Dies noch 7 mal in jeder 4. folg. Rd. wdh (immer vor und nach den zugenommenen M), so dass der Daumenkeil jetzt 18 M breit ist. Noch 2 Rd. darüber str. und dann diese 18 M auf einen Hilfsfaden nehmen und stilllegen. Aus farblich abstechendem Garn eine Luftmaschenkette aus 10 Luftmaschen häkeln (später auch für die Stege die M aus Luftmaschen auf diese Weise auffassen). Aus dieser mit dem Originalgarn 10 M auffassen und die Runde um den Daumenkeil so schließen. Weiter in der 4., 6. und 8. Rd. die ersten 2 M des zehnmaschigen Keils mit SSK improved zus. str. (eine M wie zum Rechtsstricken abheben, die nächste M wie zum Linksstricken abheben. Beide Maschen auf die linke Nd zurück heben und re verschränkt zusammenstricken), die letzten beiden M des Daumenkeils re zus. str., so dass die Rd. nach dem letzten Abnehmen 62 M zählt. Bis zum Ansatz des kleinen Fingers sind ab Bündchen insgesamt 46 Rd. zu str.
Kleiner Finger: In der 47. Rd. ab Bündchen 53 M re str., dann die restlichen 9 M von der Oberseite und 4 M von der Innenseite (= 13 M) auf einem Hilfsfaden stilllegen. Für den Steg zwischen dem kleinen Finger und dem Ringfinger 3 M aus einer Luftmaschenkette auffassen, die Runde wieder schließen und noch 4 Runden stricken.
Ringfinger: 8 M von der Oberseite, die 3 M des Steges vom kleinen Finger und 7 M der Innenseite auf einem Hilfsfaden stilllegen (=18 M), wieder 3 M aus einer Luftmaschenkette aufnehmen und die Runde schließen.
Mittelfinger: 8 M von der Oberseite, 3 M des Steges und 7 M von der Innenseite auf einen Hilfsfaden nehmen (= 18 M)
Zeigefinger: Zu den restlichen 19 M 3 M für den Steg zwischen Zeigefinger und Mittelfinger aus Luftmaschen auffassen. Die M auf 3 Nadeln verteilen, in Rd. str. In der 3. Rd. über dem Steg die letzten beiden M des Steges re zus. str. (= 21 M). Nach 24 Rd. ab Steg für die Spitze wie folgt abnehmen: 10 x 2 M re zusstr., 1 M re. In der nächsten Runde 1 M re, 5 x 2 M re zusstr. Die restlichen M mit dem Faden zusammenziehen.
Mittelfinger: Aus dem Steg des Zeigefingers die 3 M auffassen, dabei die Querfäden vor und nach den 3 Stegmaschen aufnehmen, einmal verdrehen und mit der folgenden M re zusstr., damit keine Löcher entstehen. Dann die 17 stillgelegten M aufnehmen und alle 21 M auf drei Nd verteilen. 30 Rd. str., dann die Spitze arb.
Ringfinger: Dasselbe wie beim Mittelfinger. 26 Rd. str., dann die Spitze arb.
Kleiner Finger: Zu den 13 stillgelegten M vor und nach den 3 M des Steges je 1 M auffassen und die Rd. schließen, dabei den Querfaden jeweils einmal verdrehen, so dass kein Loch entsteht (=18 M). 20 Rd. str., dann die Spitze arb.: 9 x 2 M re zusstr., in der nächsten Runde 4 x 2 M re zusstr., 1 M re
Daumen: die 18 M vom Hilfsfaden auf zwei Nd. verteilen, die 10 M aus dem Keil ebenfalls auffassen und die Luftmaschenkette dabei auftrennen. Beim Schließen der Runde den Querfaden vor und nach dem Keil aufnehmen, verdrehen und mit der folgenden M re zusstr., damit keine Löcher entstehen. In der 2. und 6. Rd. die beiden ersten M des Keils mit SSK improved zusstr., die beiden letzten M des Keils re zusstr. (=24 M) 27 Rd. str., dann die Spitze arb. Dazu 12 x 2 M re zusstr., in der nächsten Rd. 6 x 2 M re zusstr.
Rechter Handschuh:
Für den Daumenkeil in der 1. Rd. ab Bündchen nach der 2. und vor der 5. M der Innenseite je 1 M aus dem M-Querdraht herausstr. und fortfahren wie beim linken Handschuh
Kleiner Finger: Nach der 46. Rd. ab Bündchen 24 M re str., dann 4 M der Innenseite und 9 M der Oberseite stilllegen, 3 M für den Steg aus einer Luftmaschenkette auffassen, fortfahren wie beim linken Handschuh
Ringfinger: 7 M von der Innenseite, 3 M des Steges und 8 M von der Oberseite stilllegen, 3 M aus einer Luftmaschenkette auffassen, weiter wie beim linken Handschuh
Mittelfinger: 7 M von der Innenseite, 3 M des Steges und 8 M von der Oberseite stilllegen, weiter wie beim linken Handschuh
Zeigefinger: Zu den restlichen 19 M 3 M für den Steg auffassen und weiter wie beim linken Handschuh
Die Finger und den Daumen wie beim linken Handschuh beschrieben zu Ende str.
Fertigstellung: Alle Luftmaschenketten auftrennen, die Fäden vernähen und evtl. Löcher zwischen den Fingern damit zusammenziehen.
Mittwoch, 4. November 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 45/2009
Das Wollschaf fragt diese Woche: Wann (Uhrzeit) strickt ihr am häufigsten - also vormittags, nachmittags oder doch abends?
Ich stricke am liebsten bei Tageslicht, weil das die Augen schont, vor allem wenn ich dunkle Wolle habe. Im Winter ist das natürlich etwas schwierig. Ich merke aber, dass es mir weniger Spaß macht bei schlechten Lichtverhältnissen zu stricken. Ich beginne mit dem Stricken eigentlich gleich nach dem Frühstück, bis ich aus dem Haus gehe. Diese Zeit finde ich die schönste des Tages, weil man noch frisch und unverbraucht ist und die Gedanken noch klar sind. Es ist fast wie Meditation. Aber jetzt an den dunklen Nachmittagen und Abenden ist es auch gemütlich, wenn man den Tag mit einer Tasse Tee und Stricken ausklingen lassen kann.
Ich stricke am liebsten bei Tageslicht, weil das die Augen schont, vor allem wenn ich dunkle Wolle habe. Im Winter ist das natürlich etwas schwierig. Ich merke aber, dass es mir weniger Spaß macht bei schlechten Lichtverhältnissen zu stricken. Ich beginne mit dem Stricken eigentlich gleich nach dem Frühstück, bis ich aus dem Haus gehe. Diese Zeit finde ich die schönste des Tages, weil man noch frisch und unverbraucht ist und die Gedanken noch klar sind. Es ist fast wie Meditation. Aber jetzt an den dunklen Nachmittagen und Abenden ist es auch gemütlich, wenn man den Tag mit einer Tasse Tee und Stricken ausklingen lassen kann.
Freitag, 30. Oktober 2009
Verena Spezial: In 80 Socken um die Welt
Ich stand vor diesem Sonderheft, habe es in aller Eile durchgeblättert (könnte ja sein, dass man es auch kaufen muss, wenn man zu lange blättert) und hab es dann doch wieder ins Regal zurückgeschoben. Aber es hat mich nicht mehr losgelassen. Die liebevolle, aufwändige Gestaltung, die schönen Bilder und die übersichtlichen Grafiken... Also bin ich noch mal los und habe das Heft gekauft und sofort darin geschmökert. Die Texte sind wirklich durchgängig stimmig und unterhaltsam und mit Anekdoten vollgepackt (ob die Schreiber wirklich an all den Orten waren, die sie da schildern?) Nur von den Mustern bin ich nach wie vor nicht sehr begeistert. Ganz einfach, weil ich das Gefühl habe, dass sie dem Anspruch des Heftes nicht gerecht werden. Es soll ja eine Weltreise sein und das Landestypische, die jeweilige Stricktradition soll in Socken umgesetzt werden. Das Typische kann ich bei den meisten Beispielen aber nicht finden. Mir kommt es so vor, als hätten die Designerinnen nicht allzu viel Mühe und Zeit investiert, ganz im Gegenteil zu den Grafikern und Textern. Zwischen beiden ist ein deutlicher Bruch. Ich frage mich, woran das wohl liegt. Zu wenig Können oder Unwissen?Danke übrigens an Jinx für ihren erhellenden Artikel über dieses Heft.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 44/2009
Das Wollschaf fragt heute: Wer zu stricken beginnt, kauft Wolle, und das natürlich gemäß seinen Vorlieben bzw. den Projekten. Ich habe festgestellt, dass die Wolle, die ich zu Anfang meiner noch relativ kurzen Strickkarriere kaufte, eine andere ist, als die, die ich heute bevorzuge, dasselbe gilt für die Projekte. Wie ist das bei Euch?
Früher, ganz am Anfang, da habe ich auch schon mal Polyester in Babyrosa oder leuchtendem Türkis verstrickt. Die Pullover habe ich geliebt! Aber das ist zum Glück lange her. Es folgte eine Phase, in der ich es am liebsten ganz natürlich mochte. Also möglichst naturbelassene Schafwolle, am liebsten ungefärbt. Dabei ist es im Großen und Ganzen geblieben. Ich mag nicht so gerne Wolle, die so behandelt wurde, dass man ihren Ursprung nur noch erahnen kann. Oder solche, die mit chemischen Farben grellbunt gefärbt wurde. Ich möchte bei der Wolle die ursprüngliche Farbe und Beschaffenheit des Vlieses noch erahnen können. Wolle kann ruhig etwas kratzig sein.
Das Sockenstricken hat bei mir ja eine relativ kurze Historie. Aber hier gehe ich Kompromisse ein - die Socken verschwinden ja eh in den Schuhen: an den Füßen darf es nicht kratzen und die Wolle sollte vor allem strapazierfähig und maschinenwaschbar sein, aber auch hier in möglichst dezenten Farben.
Früher, ganz am Anfang, da habe ich auch schon mal Polyester in Babyrosa oder leuchtendem Türkis verstrickt. Die Pullover habe ich geliebt! Aber das ist zum Glück lange her. Es folgte eine Phase, in der ich es am liebsten ganz natürlich mochte. Also möglichst naturbelassene Schafwolle, am liebsten ungefärbt. Dabei ist es im Großen und Ganzen geblieben. Ich mag nicht so gerne Wolle, die so behandelt wurde, dass man ihren Ursprung nur noch erahnen kann. Oder solche, die mit chemischen Farben grellbunt gefärbt wurde. Ich möchte bei der Wolle die ursprüngliche Farbe und Beschaffenheit des Vlieses noch erahnen können. Wolle kann ruhig etwas kratzig sein.
Das Sockenstricken hat bei mir ja eine relativ kurze Historie. Aber hier gehe ich Kompromisse ein - die Socken verschwinden ja eh in den Schuhen: an den Füßen darf es nicht kratzen und die Wolle sollte vor allem strapazierfähig und maschinenwaschbar sein, aber auch hier in möglichst dezenten Farben.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 43/2009
Inzwischen gibt es ja Stricknadeln aus allen möglichen Materialien: aus Kunststoff, Bambus, Edelhölzern oder Metall. Wie müssen die Nadeln beschaffen sein, die Ihr bevorzugt und welche Erfahrungen habt Ihr mit den verschiedenen Materialien gemacht?
Bei den Rundstricknadeln verwende ich seit Jahren schon die Alunadeln von Inox. Mit denen bin ich auch sehr zufrieden, die Seile halten und die Nadeln brechen nicht. Einziger Nachteil: es gibt sie nicht in den Zwischengrößen (2,25 usw.). Die unbeschichteten Metallnadeln, wie es sie von Addi gibt, die mochte ich noch nie. Den Grund dafür kann ich allerdings nicht nennen, vielleicht weil sie sich so kalt anfühlen in der Hand.
Fürs Strümpfe stricken wechsle ich zwischen Bambus-Nadeln und den beschichteten Alunadeln. Im Sommer ist es beispielsweise schwierig, mit Bambusnadeln zu stricken, wenn die Hände etwas schwitzig sind. Dann rutschen die Maschen gar nicht. Im Winter dagegen ist Bambus sehr angenehm, weil es wärmer ist als Alu. Nur habe ich immer mal wieder das Problem mit brechenden Nadeln. Bei den Alu-Nadelspielen gibt es leider wieder die Zwischengrößen nicht.
Bisher konnte ich mich noch nicht dazu durchringen, Holznadeln zu kaufen, weil es mit meinen erprobten Nadeln so gut klappt. Nadeln aus Plastik habe ich auch noch nie verwendet.
Bei den Rundstricknadeln verwende ich seit Jahren schon die Alunadeln von Inox. Mit denen bin ich auch sehr zufrieden, die Seile halten und die Nadeln brechen nicht. Einziger Nachteil: es gibt sie nicht in den Zwischengrößen (2,25 usw.). Die unbeschichteten Metallnadeln, wie es sie von Addi gibt, die mochte ich noch nie. Den Grund dafür kann ich allerdings nicht nennen, vielleicht weil sie sich so kalt anfühlen in der Hand.
Fürs Strümpfe stricken wechsle ich zwischen Bambus-Nadeln und den beschichteten Alunadeln. Im Sommer ist es beispielsweise schwierig, mit Bambusnadeln zu stricken, wenn die Hände etwas schwitzig sind. Dann rutschen die Maschen gar nicht. Im Winter dagegen ist Bambus sehr angenehm, weil es wärmer ist als Alu. Nur habe ich immer mal wieder das Problem mit brechenden Nadeln. Bei den Alu-Nadelspielen gibt es leider wieder die Zwischengrößen nicht.
Bisher konnte ich mich noch nicht dazu durchringen, Holznadeln zu kaufen, weil es mit meinen erprobten Nadeln so gut klappt. Nadeln aus Plastik habe ich auch noch nie verwendet.
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