Dienstag, 20. März 2012

Japanische Aranmustersocken Nr. 4


Auf die Gefahr hin, dass ich Euch langweile: diese Strümpfe mit einem etwas längeren Schaft mussten sein. Es ist – natürlich- immer noch dieses Aranmuster aus dem Japanischen Strickheft „Aran Pattern Knitting“, das mich nicht loslässt und immer wieder in neuen Varianten gestrickt werden möchte. Ich brauchte dringend noch ein paar schwarze Alltagsstrümpfe und so sind diese durch das edle Muster etwas ganz Besonderes geworden, was das Foto leider nicht wiedergibt.

Muster: Aranmuster aus dem japanischen Strickbuch „Aran Pattern Knitting“
Material: Red Heart Sport Socks, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL 100g/ca. 410m, Farbe 00016 (Schwarz)
Verbrauch: 109 Gramm
Größe: 40 (für mich)
Nadeln: 2 und 2,25
Begonnen am: 3. März 2012
Beendet am: 17. März 2012

Mittwoch, 14. März 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 11/2012

Das Wollschaf fragt: Kauft ihr Nadeln im Set, habt ihr Nadeln doppelt und welches sind eure Lieblingsnadeln?

Ich kaufe meine Nadeln nicht im Set, sondern einzeln, aus dem einfachen Grund, weil ich Stärken ab 4 aufwärts nie benutze.
Für alles, was sich mit Rundstricknadeln stricken lässt, bevorzuge ich seit einiger Zeit die KnitPro aus Holz. Sie sind warm, leicht und spitz und sehen auch noch schön aus. Bei Nadelspielen (für Socken, Handschuhe und Mützen) mag ich am liebsten Bambus, weil das Material auch in so dünner Stärke wie 2 nicht bricht, sondern elastisch ist. Alle meine Nadelspiele sind 20 cm lang. Die kürzeren 15 cm langen mag ich nicht, weil die Maschen zu leicht herunter rutschen.
Früher habe ich mit Aluminiumnadeln gestrickt. Deswegen habe ich Rundstricknadeln und Nadelspiele in den gängigen Größen von 2 bis 4 nun doppelt, einmal aus Alu, einmal aus Holz oder Bambus.

Freitag, 9. März 2012

Cat Bordhi: New Pathways for Sock Knitters


Ich betrachte mich selbst inzwischen als passionierte Sockenstrickerin, muss aber feststellen, dass in meiner Strickbüchersammlung nur relativ wenige Sockenbücher stehen. Deswegen habe ich mir das hoch gelobte Buch „New Pathways for Sock Knitters“ von Cat Bordhi bestellt, ohne aber recht zu wissen, was mich da erwartet. Und ich war schon beim Durchblättern überzeugt, es hier mit einem ganz besonderen Buch zu tun zu haben.


Cat Bordhi beschreitet, wie der Titel des Buches schon andeutet, völlig neue und überraschende Wege. Ihr Sockenaufbau unterscheidet sich vom klassischen Vorgehen (Fersenkonstruktion und Zwickel) dahingehend, dass die Form der Socken durch Abnahmen über dem Spann oder an der Fußsohle gestaltet wird. Sie hat insgesamt 8 verschiedene Vorgehensweisen beschrieben und zahlreiche Varianten derselben. Um das Prinzip zu verstehen, sollte man nach ihrem Rat erst einmal Babysöckchen stricken.


Was mir besonders positiv aufgefallen ist, ist die ausführliche und reich bebilderte Gestaltung des Buches. Jeder einzelne Schritt ist bis ins kleinste Detail beschrieben, so dass es auch eine nicht so geübter Sockenstrickerin erfolgreich meistern kann. Für mich ist es eines der besten Sockenbücher und ich kann es nur weiterempfehlen an alle, die etwas Neues wagen wollen.

Mittwoch, 7. März 2012

Hedgerow Socks


Zur Abwechslung und Entspannung wieder einmal ein Paar Socken für mich selber mit einem einprägsamen Rechts-Links-Muster. Dieses wartete schon seit geraumer Zeit auf seine Umsetzung und ich bin mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Das Muster sieht sowohl an Frauenfüßen als auch an Männerfüßen gut aus und es geht so (über 6 Maschen und 4 Runden):
Runde 1 und 2: 2 M re, 1 M li, 1 M re, 2 M li
Runde 3 und 4: 1 M re, 1 M li, 2 M re, 2 M li.
Das wars schon! Ich habe insgesamt 72 Maschen angeschlagen und mit drei verschiedenen Nadelstärken gestrickt, um die Socken perfekt anzupassen. Als Material habe ich ein Garn aus meinem Stash ausgewählt, das unifarben und hell ist und somit das Muster gut unterstützt. Die Farbe ist ein Grauton mit einem Hauch Violett, eine Farbe, die ich eigentlich gar nicht mag. Aber da das Grau dominiert, passen die Socken gerade noch in mein bevorzugtes Farbspektrum.

Muster: Hedgerow Socks (kostenloser Ravelry-Download)
Material: Gründl Sockenwolle, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL 50g/210m, Farbe 932
Verbrauch: 99 Gramm
Größe: 40 (für mich)
Nadeln: 2, 2,25 und 2,5
Begonnen am: 11. Februar 2012
Beendet am: 3. März 2012

Freitag, 2. März 2012

Kleines Aranmusterkissen


Die Wolle für dieses Kissen ist ein Überbleibsel meines Ganseys – es ist die dünne Fuchswolle vom Finkhof, die ich inzwischen sehr liebe. Mir gefällt der natürliche Farbton, der minimal „geheathert“ ist, und der robuste Griff der Wolle, deren Härchen sich beim Stricken ineinander verhaken und ein widerstandsfähiges Gestrick ergeben. Zudem ist das Garn sehr fein ausgesponnen und so habe ich mit einer Nadel der Stärke 2,75 gestrickt, so dass das Maschenbild sauberer erscheint. Beim Muster musste ich nicht lange überlegen. Es sollte das Aranmuster sein, das mich nun schon länger begleitet – ich habe es inzwischen dreimal für Strümpfe verwendet. Somit betrachte ich das Kissen als Variation eines Themas, das damit aber noch nicht abgeschlossen ist. Ein Pullover mit demselben Muster soll folgen. Die glatten Holzknöpfe habe ich nach längerem Suchen im Netz und im örtlichen Handarbeitsgeschäft in letzterem gefunden und gleich einen kleinen Vorrat für ein weiteres Kissen mitgenommen.


Muster: eigener Entwurf, das Muster habe ich hier beschrieben
Wolle: Finkhof dünne Fuchswolle, LL 300m/100g, Farbe beige
Nadel: KnitPro 2,75
Größe: 40 x 40 cm
Verbrauch: 154 Gramm
Begonnen: 9. Februar 2012
Beendet: 28. Februar 2012

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Samstag, 18. Februar 2012

Porom


Dies ist das zweite Modell von Jared Flood, das ich nachstricke, nach der Wool Leaves Decke, die ich in einen Schal umgewandelt habe. Im Original ist die Mütze eher modisches Accessoire als ein wärmendes Bekleidungsstück. Ich wollte aber eine Mütze, die auch die Ohren bedeckt und in der meine Haare verschwinden. Also habe ich sie etwas länger gestrickt, als in der Anleitung vorgegeben (12 mal den Rapport über je 4 Runden, das macht insgesamt 14 Zentimeter ab dem Bündchen gemessen). Ansonsten habe ich mich strikt an alle Anweisungen gehalten, mit Ausnahme der Nadelstärke. Statt Nadel 4 und 5 habe ich sowohl Bündchen als auch Musterrapport mit Nadelstärke 3 gestrickt, so dass die Mütze etwas enger anliegt und sich hinten nicht so ausbeult. Ich habe es genossen, einmal einfach nur gut überlegten Anweisungen zu folgen, anstatt selbst alles berechnen zu müssen. Jared Flood hat den Übergang vom Bündchen zum Muster sehr klug gelöst und Respekt verlangen auch die Abnahmerunden ab, die das Muster harmonisch nach oben auflösen. Ich liebe seine klug durchdachten und ausführlich beschriebenen Anleitungen! Die Wolle ist vierfädige Sockenwolle, die ich mit doppeltem Faden verstrickt habe.

Muster: Porom von Jared Flood
Material: Belday Melange-Strumpfstrickgarn, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL 100 g/420m, Farbe 3102
Verbrauch: 96 Gramm
Größe: Kopfumfang 58 cm
Nadeln: Nadelspiel Nr. 3
Begonnen am: 18. Januar 2012
Beendet am: 9. Februar 2012

Freitag, 17. Februar 2012

Hugs & Kisses


Nicht jede Wolle gibt sofort preis, was aus ihr werden könnte, welches Muster am besten zu ihr passt. Beim ersten Anlauf für dieses Paar nachtblauer Socken habe ich es mit dem Ringwood Pattern nach Nancy Bush versucht. Aber der Ansatz stellte mich nicht zufrieden – zu maskulin das Muster. Dann dachte ich an die Paraphernalia-Socken. Doch das war mir letztendlich etwas zu dick aufgetragen für ein Paar alltagstaugliche Socken, die verschenkt werden sollen. Aber ein etwas schlichterer Zopf, das war die optimale Lösung. Diesen XOX-Zopf mag ich ganz besonders. Zum ersten Mal hatte ich ihn bei einer leicht selbstmusternden Wolle gestrickt. Doch diesmal kommt er viel besser zur Geltung und ich bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis.

Muster: Hugs & Kisses
Material: Gründl Sockenwolle, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL 50g/ca. 210m, Farbe 915
Verbrauch: 92 Gramm
Größe: 41
Nadeln: 2 und 2,25
Begonnen am: 27. Januar 2012
Beendet am: 11. Februar 2012

Sonntag, 29. Januar 2012

Gansey


Der Ausgangspunkt für diesen Pullover war ein Gansey für Männer aus dem Buch „Pullover für Wind und Wetter“ von Sabine Domnick. Und zwar war es „Henry Freeman`s Sweater“. Mir gefiel sofort das Grundprinzip: glatt rechts gestrickter unterer Teil und in der oberen Hälfte Musterstreifen, ausgefüllt von einem Rechts-Links-Muster. Ich habe das große Perlmuster verwendet und wollte ursprünglich noch einen Musterstreifen aus Lebensbäumen einfügen, angelehnt an den „He Gansey“ aus dem Buch „No Sheep for you“ von Amy R. Singer. (Ja, ich habe viele Bücher gewälzt.) Doch dann habe ich mich auf das Perlmuster beschränkt.


Abweichend vom originalen Gansey, der ja in Runden gestrickt wird, habe ich alle Teile flach gestrickt und zusammengenäht. Außerdem habe ich eine Taillierung und Armkugeln gearbeitet, um einen figurnahen Pullover zu erhalten.

Muster: eigener Entwurf
Wolle: Finkhof Fuchswolle dünn, LL 300m/100g, Farbe beige
Nadel: 3
Verbrauch: 370 Gramm
Begonnen: 17. September 2011
Beendet: 5. Januar 2012

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Donnerstag, 26. Januar 2012

Meeresrauschen


Dies ist das erste Paar Socken des neuen Jahres und es sind Socken, die in Auftrag gegeben wurden und die ich natürlich mit Freude und Genuss gestrickt habe. Übrigens: Die Farben würden diesmal auch mir gefallen… Über die Qualität der Wolle (Gründl, gekauft im Discounter der mit „A“ beginnt) kann ich noch nichts berichten. Ich habe Wolle dieses Herstellers hier schon einmal für die gleiche Empfängerin verstrickt, aber die Beschaffenheit war da eine völlig andere, die Wolle viel dicker und voluminöser. Ich hoffe, dass beide Paare den Tragetest bestehen und der bestrickten Person allezeit warme Füße bescheren.

Muster: Schaft aus 3 M re, 1 M li, Fuß glatt re
Material: Gründl Sockenwolle, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL 50g/210m
Verbrauch: 88 Gramm
Größe: 41
Nadeln: 2 und 2,25
Begonnen am: 10. Januar 2012
Beendet am: 24. Januar 2012

Freitag, 20. Januar 2012

Stjärna Teil 2


So, hier sind nun noch drei dieser süßen Sterne! Es hat mir so viel Spaß gemacht sie zu stricken! Bei meinem ersten Versuch habe ich für den Anschlag das Aufschlingen ausprobiert. Ich bin mir nicht sicher, ob es dem in der Anleitung beschriebenen Two-way Cast-on entspricht. Leider war das Ergebnis an der Anschlagkante nicht wie erwartet. Die aufgefassten Maschen waren um eine halbe Masche versetzt und bildeten eine deutlich sichtbare Naht. Das hat mir nicht so gut gefallen.

Bei den folgenden Sternen habe ich dann auf eine alte und bewährte Methode zurückgegriffen: eine gehäkelte Luftmaschenkette, aus der ich die Maschen für Ober- und Unterseite des Sterns aufgefasst habe. Die Luftmaschenkette wird beim zweiten Maschenaufnehmen wieder aufgetrennt. Und siehe da: die Maschen gehen nahtlos ineinander über. Diesmal bin ich mit dem Ergebnis richtig zufrieden und die Sterne verzieren jetzt meine Lampe.

Sonntag, 15. Januar 2012

Garter Rib Socks


Dieses Paar Herrensocken wurde bereits im letzten Jahr beendet. Es gab nur noch keine Gelegenheit ein Foto zu machen. Das Muster ist mein absolutes Lieblingsmuster für Männerfüße. Ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon gestrickt habe. Hier habe ich das Muster beschrieben. Mir gefällt auch das sehr dunkle Grün der Wolle - ich habe davon noch jede Menge in meinem Vorrat und wollte eigentlich ein Oberteil für mich daraus stricken.

Muster: Garter Rib Socks mit glattem Fuß
Material: Lana Grossa Meilenweit, 80% Schurwolle, 20% Polyamid, LL 50g/210m, Farbe 1331
Verbrauch: 96 Gramm
Größe: 43
Nadeln: 2 und 2,5
Begonnen am: 3. Dezember 2011
Beendet am: 12. Dezember 2011

Donnerstag, 12. Januar 2012

Stjärna


Was man doch nicht alles stricken kann! Weihnachten ist zwar vorbei, aber ich habe jetzt erst diesen niedlichen Stern entdeckt und musste ihn gleich nachstricken. Bei Ravelry findet Ihr die kostenlose Anleitung. Das Prinzip ist leicht zu verstehen: man strickt erst den oberen Teil, dann den unteren Teil in Runden auf fünf Sockennadeln und muss bei jeder Nadel in der Mitte drei Maschen abnehmen. So erhält der Stern seine Form. Die Ausführung aber ist etwas knifflig. Vor allem wenn man sich der Mitte nähert und für die Unterseite die Maschen des Anschlags nochmals auffassen muss. Aber mit etwas Geschick geht es. Ich möchte noch ein paar davon stricken und sie als Windspiel an die Deckenlampe hängen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 2/2012

Das Wollschaf fragt: Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)? Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber Cubics? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge)? Wenn ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder gleich beide auf einmal?

Für alles, was in Runden gestrickt wird und wofür eine 40 cm Rundstricknadel nicht ausreicht oder es zu mühsam ist, verwende ich ein Nadelspiel. Für Socken und Handschuhe sowieso. Ich mag es nämlich, mit fünf Nadeln zu stricken und wüsste nicht, warum ich eine andere Methode mit Rundstricknadel ausprobieren sollte. Derzeit stricke ich am liebsten mit Bambus-Nadelspielen, die liegen warm in der Hand und sind flexibel (brechen nicht), und ich sehe auch da keinen Bedarf, etwas zu ändern.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Japanische Aranmustersocken Nr. 3


Zwischen die abgeschlossene Weihnachtssockenproduktion und die bald folgenden Auftragssocken habe ich dieses Paar eingeschoben, weil ich etwas Abwechslung von den einfachen Rippenmustern brauchte. Und weil ich wieder mal für mich selber stricken wollte. Fertig gestellt habe ich die Strümpfe am letzten Tag des alten Jahres.

Das Muster aus diesem japanischen Strickbuch arbeite ich wie so oft nun schon zum dritten Mal nach. Wie man sieht, ist es sehr wirkungsvoll, aber zugleich leicht zu stricken und zu merken. Ursprünglich für Stulpen gedacht, habe ich das Muster einfach auf Socken übertragen. Ein Musterrapport geht in der Breite über 19 Maschen, also muss man 4x19 Maschen (=76 Maschen) anschlagen. Das Bündchen habe ich mit Nadelstärke 2,25 gestrickt, den gemusterten Teil dann mit Nadel 2. Vor Beginn der Herzchenferse und Bandspitze habe ich die Maschenzahl auf den entsprechenden Nadeln auf 17 Maschen pro Nadel reduziert. Das Muster ist hier notiert, falls es jemand nachstricken möchte. Ich bin sehr glücklich über ein rundum gelungenes Paar Lieblingsstrümpfe.


Muster: Aranmuster aus dem japanischen Strickbuch „Aran Pattern Knitting“
Material: Glenmore Sporty, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL 50g/ca. 210m, Farbe 108 (Stein)
Verbrauch: 113 Gramm
Größe: 40 (für mich)
Nadeln: 2 und 2,25
Begonnen am: 12. Dezember 2011
Beendet am: 31. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 1/2012

Das Wollschaf fragt: Mich würde mal interessieren, wo Ihr Eure Anleitungen her bekommt. Denkt Ihr Euch selbst was aus und schreibt eigene Anleitungen oder kauft Ihr Euch Zeitungen/Bücher, stöbert Ihr im Internet oder tauscht
Ihr vielleicht auf Stricktreffen mit anderen StrickerInnen Anleitungen aus?

Bei mir stehen an vorderster und bevorzugter Stelle immer noch Strickbücher, aus denen ich meine Ideen beziehe. Direkt gefolgt vom Internet. Oft entdecke ich in anderen Blogs Sachen, die mir gefallen und die ich gerne nacharbeiten würde. Meistens kann man die Anleitungen dazu bei Ravelry erhalten. Dementsprechend wächst dort meine Favoritenliste ständig an und ich habe auch schon einige Anleitungen gekauft und jede Menge kostenlose heruntergeladen und ausgedruckt.

Kaum ins Gewicht fallen Anleitungen aus Strickzeitschriften. Es ist einfach so, dass mir darin selten etwas wirklich gut gefällt und dass ich deswegen schon seit längerem keine mehr gekauft habe.

Ich stelle aber gerade wieder fest, dass ich selten eine Anleitung eins zu eins nachstricke, sondern meist das Bedürfnis habe, mich selbst einzubringen und die Vorgaben nach meinem Geschmack abzuändern. So entstehen jedes Mal ganz individuelle Anleitungen, die ich für den eigenen Gebrauch mitschreibe und auch schon an andere Strickerinnen weitergegeben habe.