Das neugierige Wollschaf möchte heute folgendes wissen: Sicherlich habt Ihr auch etliche Handarbeitsbücher und -zeitschriften daheim. Mich würde interessieren, ob Ihr aus allen schon etwas nachgearbeitet habt oder ob es auch welche gibt, die Ihr nur durchgeschaut habt. Habt Ihr vor, doch noch irgendwann etwas daraus nachzustricken (-häkeln)? Oder blättert Ihr einfach nur immer wieder gern darin und schaut Euch die Modelle an? Hat es auch Bücher und Zeitschriften darunter, von denen Ihr enttäuscht seid oder die Anleitungen sich als zu schwierig erwiesen haben? Vielen Dank an Moni für die heutige Frage!
Tja, ich bin momentan dabei mir nach und nach eine kleine Bibliothek von Strickbüchern anzusammeln. Jeden Monat kommen neue Bücher hinzu und die Wunschliste nimmt nicht etwa ab, sondern wird immer länger, weil ich immer wieder neue interessante vorwiegend englischsprachige Bücher finde.
Ich habe auch noch einen überschaubaren Stapel an älteren Strickzeitschriften zuhause, die ich immer wieder gerne durchschaue. Neue kommen eher selten hinzu, weil ich beispielsweise die Verena oder Sabrina nicht mag. Gut finde ich die Filati und Rebecca, aber meist gibt es die bei uns im Zeitschriftenladen gar nicht zu kaufen.
Bisher habe ich aber aus all den Quellen kein Modell eins zu eins nachgestrickt, vielmehr einige der dort verwendeten Muster abgewandelt und meine Projekte damit selbst entworfen.
Meine Strickbücher liebe ich über alles – es gibt keines, von dem ich enttäuscht wäre. Und ich liebe es in ihnen zu schmökern, die schönen Bilder zu bewundern, über die Herkunft alter Muster zu lesen und mir Anregungen zu holen.
Dienstag, 29. Juli 2008
Sonntag, 27. Juli 2008
Beth Brown-Reinsel: Knitting Ganseys
Ich habe ja in letzter Zeit Anleitungsbücher zu traditionellen englischen Fischerpullovern gesammelt und gehortet. Ich kann einfach nicht genug bekommen von den alten Mustern, auch wenn ich wahrscheinlich kein einziges Modell für mich selber nachstricken werde.Dieses eine Buch aus dem Jahre 1993 fehlte mir aber noch in meiner Sammlung. Nun ist es meins und ich liebe es jetzt schon, weil es so ausführlich und liebevoll gestaltet ist. Schritt für Schritt wird man in die Technik des Gansey-Strickens eingeführt. Danach sollte man in der Lage sein, eines der sechs vorgestellten Modelle für Kinder und Erwachsene selbst zu stricken oder aber aus den beschriebenen Mustern einen Gansey selbst zu entwerfen. Ich kann es jedem, der sich für die Fischer-Pullover interessiert nur empfehlen! Es ist wirklich toll!
Mehr zu Beth Brown-Reinsel gibt es auf ihrer Website und in ihrem Blog.
Mittwoch, 23. Juli 2008
Verloren und wiedergefunden...

…habe ich dieses wunderbare Heft von Schachenmayr: Verloren bei einem meiner Umzüge und wiedergefunden bei eBay. Ich hätte im Traum nicht daran gedacht, dass sich dieser für mich so ärgerliche Verlust ausgleichen ließe. Und nun dieses kleine Wunder beim Internet-Auktionshaus! In dem Inspirationen-Heft sind nämlich wunderschöne Aran-Muster enthalten, die ich für meine künftigen Projekte gut gebrauchen kann.
Dienstag, 22. Juli 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 30/2008
Das neugierige Wollschaf möchte diese Woche wissen:
Ich sitze sehr oft vor Anleitungen, bei denen große Passagen des Strickstückes glatt rechts gestrickt werden. Ich möchte auch gern solche Modelle nacharbeiten, aber bei mir sieht ein glatt rechts gestricktes Strickstück sehr ungleichmäßig aus, weil ich die Maschen total unregelmäßig abstricke. Ich versuche auch immer alles ordentlich straff zu ziehen, aber es hilft nichts. Wie gelingt es euch, ein sauberes Maschenbild zu erzielen? Gibt es irgendwelche Tricks und Kniffe, die mir das Leben erleichtern würden? Ich würde mich über jede Hilfestellung freuen.
Vielen Dank an Manja für die heutige Frage!
Mir erging es bei einem Pullover, den ich komplett glatt rechts gestrickt habe, ähnlich. Das Maschenbild war nicht schön, obwohl ich eigentlich recht gleichmäßig stricke. Das hat sich auch nach dem Waschen des Strickstückes nicht gegeben – meist kommen die Maschen beim Waschen noch mal besser in Form. Jetzt stricke ich gerade wieder an einem glatt rechten Pullover, allerdings mit anderer Wolle. Und auf einmal ist alles schön gleichmäßig! Es lag also allein am Garn, das diesen ungleichmäßigen Effekt hervorgerufen hat, und diesmal bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Noch ein Phänomen, das man beim glatt rechten Stricken beachten sollte: Meist strickt man die linken Maschen in den Rückreihen lockerer als die rechten der Hinreihen. Da hilft es ganz schlicht, beim Stricken der rechten Maschen den Faden sehr locker laufen zu lassen und beim Stricken der linken Maschen den Faden straff zu halten, ihn vielleicht sogar mehrmals um den Zeigefinger der linken Hand zu wickeln.
Ich sitze sehr oft vor Anleitungen, bei denen große Passagen des Strickstückes glatt rechts gestrickt werden. Ich möchte auch gern solche Modelle nacharbeiten, aber bei mir sieht ein glatt rechts gestricktes Strickstück sehr ungleichmäßig aus, weil ich die Maschen total unregelmäßig abstricke. Ich versuche auch immer alles ordentlich straff zu ziehen, aber es hilft nichts. Wie gelingt es euch, ein sauberes Maschenbild zu erzielen? Gibt es irgendwelche Tricks und Kniffe, die mir das Leben erleichtern würden? Ich würde mich über jede Hilfestellung freuen.
Vielen Dank an Manja für die heutige Frage!
Mir erging es bei einem Pullover, den ich komplett glatt rechts gestrickt habe, ähnlich. Das Maschenbild war nicht schön, obwohl ich eigentlich recht gleichmäßig stricke. Das hat sich auch nach dem Waschen des Strickstückes nicht gegeben – meist kommen die Maschen beim Waschen noch mal besser in Form. Jetzt stricke ich gerade wieder an einem glatt rechten Pullover, allerdings mit anderer Wolle. Und auf einmal ist alles schön gleichmäßig! Es lag also allein am Garn, das diesen ungleichmäßigen Effekt hervorgerufen hat, und diesmal bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Noch ein Phänomen, das man beim glatt rechten Stricken beachten sollte: Meist strickt man die linken Maschen in den Rückreihen lockerer als die rechten der Hinreihen. Da hilft es ganz schlicht, beim Stricken der rechten Maschen den Faden sehr locker laufen zu lassen und beim Stricken der linken Maschen den Faden straff zu halten, ihn vielleicht sogar mehrmals um den Zeigefinger der linken Hand zu wickeln.
Freitag, 18. Juli 2008
Projekt 4/2008
Mein neuestes Projekt: dieser Aran, den ich selbst entworfen habe. Man muss bei dem Muster höllisch aufpassen und es geht nur im Schneckentempo voran wegen der vielen Verkreuzungen mit der Zopfnadel. Ich habe 170 Maschen auf der Nadel und stricke mit Nadelstärke 3.Aus Neugierde habe ich mal die Zeit gestoppt: für eine Hinreihe benötige ich fast eine Viertelstunde (!), für eine Rückreihe 7 Minuten. Also schaffe ich in einer Stunde gerade mal 6 Reihen! Ich werde wohl ewig an diesem Pullover arbeiten, aber es macht riesigen Spaß!
Dienstag, 15. Juli 2008
Maria Erlbacher: Überlieferte Strickmuster aus dem steirischen Ennstal
Jetzt habe ich bei eBay den noch fehlenden ersten Band gefunden und sofort bestellt. Es sind von allen drei Bänden derzeit noch einige Exemplare zu erhalten für je 12,99 Euro. Dazu geht es zum eBay-Shop „Schöne Handarbeitsbücher“ hier entlang. Die Seite bitte nach unten scrollen.
Donnerstag, 10. Juli 2008
Sara Louise Harper: Cable Confidence

Dieses Buch habe ich beim Stöbern in anderen Blogs gefunden und es wurde dort sehr gelobt. Also dachte ich, dass ich es auch haben muss, weil ich Zöpfe über alles liebe.
Es ist aber eher für den Zopfmuster-Anfänger gedacht und soll Lust machen, es mal mit Zöpfen zu versuchen. Es beginnt mit ganz einfachen Projekten und hilft einem bis hin zum etwas anspruchsvolleren Aranpullover.
Leider habe ich nicht viel gefunden, das ich nachstricken wollte. Auch die verwendeten Zopfmuster kenne ich alle schon. Aber zurückschicken möchte ich es auch nicht. Weiß nicht warum, vielleicht weil mir gefällt, wie es aufgemacht und gestaltet ist.
Es ist aber eher für den Zopfmuster-Anfänger gedacht und soll Lust machen, es mal mit Zöpfen zu versuchen. Es beginnt mit ganz einfachen Projekten und hilft einem bis hin zum etwas anspruchsvolleren Aranpullover.
Leider habe ich nicht viel gefunden, das ich nachstricken wollte. Auch die verwendeten Zopfmuster kenne ich alle schon. Aber zurückschicken möchte ich es auch nicht. Weiß nicht warum, vielleicht weil mir gefällt, wie es aufgemacht und gestaltet ist.
Mittwoch, 9. Juli 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 28/2008
Unser neugieriges Wollschaf möchte diese Woche folgendes wissen: Neulich las ich in einer Zeitung folgenden Tipp, kann es mir nicht vorstellen und möchte dazu die Meinung anderer hören. „Angora- oder Mohairwolle lässt sich leichter stricken, wenn man die Knäuel vorher über Nacht in einer Plastiktüte im Gefrierfach aufbewahrt.“
Herzlichen Dank an Karin für die heutige Frage.
Dazu kann ich nicht viel beitragen, weil es Ewigkeiten her ist, dass ich Mohairgarn verstrickt habe und Angorawolle habe ich leider noch nie verwendet. Ich erinnere mich nur, dass sich das Mohair auch so ganz gut verarbeiten ließ.
Mit dem Gefrierfach haben meine Strickstücke vor ein paar Jahren aber schon mal Bekanntschaft gemacht, als sich nämlich so kleine wollfressende Tierchen bei mir eingenistet haben. Ich habe alle Teile in die Tiefkühltruhe gegeben und danach war ich die Tierchen dauerhaft los.
Herzlichen Dank an Karin für die heutige Frage.
Dazu kann ich nicht viel beitragen, weil es Ewigkeiten her ist, dass ich Mohairgarn verstrickt habe und Angorawolle habe ich leider noch nie verwendet. Ich erinnere mich nur, dass sich das Mohair auch so ganz gut verarbeiten ließ.
Mit dem Gefrierfach haben meine Strickstücke vor ein paar Jahren aber schon mal Bekanntschaft gemacht, als sich nämlich so kleine wollfressende Tierchen bei mir eingenistet haben. Ich habe alle Teile in die Tiefkühltruhe gegeben und danach war ich die Tierchen dauerhaft los.
Dienstag, 1. Juli 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 27/2008
Das neugierige Wollschaf fragt: Wann, wie und durch wen hast du stricken gelernt? Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Wann genau das war, dass ich stricken gelernt habe, das kann ich hier gar nicht beantworten, weil ich es nicht mehr weiß. Es ist auf jeden Fall lange her - ich ging nämlich noch zur Schule. Es war meine Mutter die mir gezeigt hat wie man strickt. Das waren zunächst der Maschenanschlag und rechte und linke Maschen. Alles übrige habe ich mir dann im Laufe der Zeit mit Hilfe von Strickbüchern selber beigebracht, wie zum Beispiel das Socken stricken oder verschiedene Muster. Ich habe aber seit damals nicht durchgängig gestrickt, sondern eine mehrjährige Pause eingelegt. Seit zwei oder drei Jahren stricke ich wieder regelmäßig.
Wann genau das war, dass ich stricken gelernt habe, das kann ich hier gar nicht beantworten, weil ich es nicht mehr weiß. Es ist auf jeden Fall lange her - ich ging nämlich noch zur Schule. Es war meine Mutter die mir gezeigt hat wie man strickt. Das waren zunächst der Maschenanschlag und rechte und linke Maschen. Alles übrige habe ich mir dann im Laufe der Zeit mit Hilfe von Strickbüchern selber beigebracht, wie zum Beispiel das Socken stricken oder verschiedene Muster. Ich habe aber seit damals nicht durchgängig gestrickt, sondern eine mehrjährige Pause eingelegt. Seit zwei oder drei Jahren stricke ich wieder regelmäßig.
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