Das Wollschaf hat diese Woche folgende Frage: Es gibt ja so einiges an Zubehör für StrickerInnen. Taschen, Maschenmarkierer, Magnetboarde. Was sollte eurer Meinung nach in keinem Haushalt fehlen (und wo habt ihr es her?) und was ist das total überflüssigste Strickgimmik?
Ich komme eigentlich mit relativ wenig Strickzubehör aus. Das wichtigste sind natürlich die Nadeln in verschiedenen Stärken und Materialien. Meine Rundstricknadeln sind alle aus Aluminium. Dummerweise habe ich sie aus den Originalverpackungen genommen und bewahre sie wild durcheinander in einer Plastikbox auf. Für die Nadelspiele habe ich eine Nadeltasche, ein Geschenk, sehr praktisch, weil man die Nadeln nach Material und Stärke sortieren kann. Ich habe hier Nadelspiele aus Stahl, Aluminium und Bambus.
Ganz wichtig: Reihenzähler, die man auf die Rundstricknadel schiebt, unverzichtbar, wenn ich Pullover oder Jacken stricke. So behalte ich immer den Überblick und erspare mir das Abzählen der Reihen. Beim Strümpfe stricken nehme ich Sicherheitsnadeln, um die Runden zu markieren, so muss ich nicht immer vom Bündchen an zählen.
Dann ein Nadelmaß, das auch die Zwischengrößen wie beispielsweise 2,25 anzeigt, ein Zählrahmen, stumpfe Nadeln zum Nähen und Faden Verstechen und Maschenraffer zum Stilllegen von Maschen.
Dann besitze ich noch eine Haspel, aber keinen Wollwickler, den vermisse ich auch nicht. Um meine Strickzeug zu transportieren, verwende ich Plastiktüten, das genügt mir. Zuhause steht noch ein Strickkorb mit den angefangenen Stricksachen.
Dienstag, 30. November 2010
Dienstag, 16. November 2010
Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2010
Das Wollschaf hat seit seinem Umzug immer sehr spannende Fragen! Diesmal geht’s darum: Wo ist die Grenze zwischen "gerne stricken" und richtig "stricksüchtig sein"? Wo ordnest Du Dich ein? Gehst Du Käufe eher nüchtern an und kaufst genau für Dein Projekt ein oder kannst Du Dich in einem Wollgeschäft "nicht beherrschen" und kaufst eher wahllos ein? Hast Du ein kleines Strickkörbchen manierlich mit einem Projekt da stehen oder erstickst Du in Wollknäueln? Was ist eigentlich Stricksucht?
Ich glaube, dass es eine Stricksucht (so wie Spielsucht oder ähnliches) nicht wirklich gibt. Vom Stricken kann man nicht süchtig werden. Zum Glück. Mir geht es aber schon so, dass ich nicht lange untätig herumsitzen kann, es juckt mich richtig in den Fingern, etwas zu tun, nämlich zu stricken. Manchmal verschiebe ich auch Dinge, nur weil ich einfach in dem Augenblick stricken muss.
Beim Wolle kaufen kann ich vor allem bei Sockenwolle kaum widerstehen. Da kann mich nur ein für mein Empfinden zu hoher Preis stoppen. Bei Wolle für größerer Sachen bin ich dagegen eher zurückhaltend, weil das Anhäufen von großen Wollpaketen irgendwie ein schlechtes Gewissen verursacht und einen gewissen Druck erzeugt, dass alles möglichst schnell auch wieder zu verstricken, um den Vorrat nicht ausufern zu lassen.
Zeitgleich arbeite ich höchstens an zwei Projekten. Einem kleinen und einem großen. Das hat sich über die Zeit bewährt. So entstehen keine Ufos, alles wird irgendwann fertig. Ich kann mir nicht vorstellen, auf fünf oder noch mehr „Baustellen“ gleichzeitig zu arbeiten, schon der Gedanke daran macht mich ganz konfus.
Ich glaube, dass es eine Stricksucht (so wie Spielsucht oder ähnliches) nicht wirklich gibt. Vom Stricken kann man nicht süchtig werden. Zum Glück. Mir geht es aber schon so, dass ich nicht lange untätig herumsitzen kann, es juckt mich richtig in den Fingern, etwas zu tun, nämlich zu stricken. Manchmal verschiebe ich auch Dinge, nur weil ich einfach in dem Augenblick stricken muss.
Beim Wolle kaufen kann ich vor allem bei Sockenwolle kaum widerstehen. Da kann mich nur ein für mein Empfinden zu hoher Preis stoppen. Bei Wolle für größerer Sachen bin ich dagegen eher zurückhaltend, weil das Anhäufen von großen Wollpaketen irgendwie ein schlechtes Gewissen verursacht und einen gewissen Druck erzeugt, dass alles möglichst schnell auch wieder zu verstricken, um den Vorrat nicht ausufern zu lassen.
Zeitgleich arbeite ich höchstens an zwei Projekten. Einem kleinen und einem großen. Das hat sich über die Zeit bewährt. So entstehen keine Ufos, alles wird irgendwann fertig. Ich kann mir nicht vorstellen, auf fünf oder noch mehr „Baustellen“ gleichzeitig zu arbeiten, schon der Gedanke daran macht mich ganz konfus.
Freitag, 5. November 2010
Gentleman`s Plain Winter Sock
Wieder einmal habe ich mir ein Muster aus Nancy Bushs Buch „Knitting Vintage Socks“ ausgesucht. Nach den Gentleman`s Fancy Socks und den Gentleman`s Half Hose in Ringwood Pattern sind es diesmal die Gentleman`s Plain Winter Socks, die mir gut gefallen haben. Das faszinierende daran ist die schlichte Form. Die Socken kommen mit einem etwas längeren Schaft im Rippenmuster aus (3 M rechts, 2 M links). Der Rest wird glatt rechts gestrickt. So kommt die Struktur der leicht melierten Wolle gut zur Geltung.Garn: Strumpfwolle Melange von Woolworth, 75% Wolle, 25% Polyamid, LL ca. 345m/100g
Nadeln: Nadelspiel 2,25
Größe: 40 (für mich)
Verbrauch: 85 Gramm
Dienstag, 2. November 2010
Madeline Weston: Wollpullover
Ich möchte Euch mal wieder ein neues Buch vorstellen, das nun vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurde. Es handelt sich um Madeline Westons „Country Weekend Knits“, das 2008 im Original erschienen ist.
Allerdings sind die Sachen darin so neu nicht. Vielmehr hat Madeline Weston ihr altes Buch „The Traditional Sweater Book“ aus dem Jahre 1986 in abgespeckter Version noch mal neu herausgebracht. Sie hat einige Modelle weggelassen – die waren doch sehr im Achtzigerjahre-Geschmack - und hat alle Pullover und Jacken noch mal mit anderem Garn stricken lassen. Herausgekommen ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das historische Strickkunst auf ganz sachte Art und Weise neu interpretiert. Madeline Weston orientiert sich an überlieferten Mustern aus Schottland und den britischen Inseln. Und zwar gibt es Ganseys, Fair-Isle, Arans und Spitzenstrickerei aus Shetland, insgesamt 25 Modelle. Ich habe mal einige eingescannt:
Allerdings sind die Sachen darin so neu nicht. Vielmehr hat Madeline Weston ihr altes Buch „The Traditional Sweater Book“ aus dem Jahre 1986 in abgespeckter Version noch mal neu herausgebracht. Sie hat einige Modelle weggelassen – die waren doch sehr im Achtzigerjahre-Geschmack - und hat alle Pullover und Jacken noch mal mit anderem Garn stricken lassen. Herausgekommen ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das historische Strickkunst auf ganz sachte Art und Weise neu interpretiert. Madeline Weston orientiert sich an überlieferten Mustern aus Schottland und den britischen Inseln. Und zwar gibt es Ganseys, Fair-Isle, Arans und Spitzenstrickerei aus Shetland, insgesamt 25 Modelle. Ich habe mal einige eingescannt:Die verstrickte Dienstagsfrage 44/2010
Das Wollschaf fragt diese Woche: An die Sockenstrickerinnen: Was ist eure Lieblingswolle und warum? Und weiß vielleicht jemand, warum Sockenwolle bei gleicher LL, MaPro und Materialzusammensetzung sich trotzdem von Marke zu Marke unterscheidet?
Ich achte immer darauf, dass die Sockenwolle einen Polyamid-Anteil hat, wegen der Strapazierfähigkeit. Das ist auch das Hauptkriterium: die Socken müssen einiges aushalten, sollten möglichst wenig verfilzen und sich nicht so schnell durchlaufen. Eine Lieblingswolle habe ich (noch) nicht. Kaufe alles was mir unter die Finger kommt. Ich habe aber schon festgestellt, dass billige Wolle nicht so schön ist wie hochwertigere, oft auch nicht so wärmend. Aber da die Haltbarkeit von Socken begrenzt ist, gibt es bei mir eine Schmerzgrenze, was den Preis angeht.
Ich achte immer darauf, dass die Sockenwolle einen Polyamid-Anteil hat, wegen der Strapazierfähigkeit. Das ist auch das Hauptkriterium: die Socken müssen einiges aushalten, sollten möglichst wenig verfilzen und sich nicht so schnell durchlaufen. Eine Lieblingswolle habe ich (noch) nicht. Kaufe alles was mir unter die Finger kommt. Ich habe aber schon festgestellt, dass billige Wolle nicht so schön ist wie hochwertigere, oft auch nicht so wärmend. Aber da die Haltbarkeit von Socken begrenzt ist, gibt es bei mir eine Schmerzgrenze, was den Preis angeht.
Montag, 25. Oktober 2010
Waffelmuster
Es macht mir immer noch Spaß, neue rechts-links-Muster auszuprobieren, und für Männerfüße sind solche Muster mit dezenter Struktur einfach am besten geeignet. Dieses habe ich vor einiger Zeit bei Küstensocke gesehen. Vielen Dank für die Übermittlung desselben! Es geht ganz einfach: 1. und 2. Rd.: alle M re, 3. und 4. Rd.: 2 M re, 2 M li. Diese 4 Reihen immer wiederholen.
Garn: Lidl Sockenwolle in dunkelbraun, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL ca. 210m/50g
Nadeln: Nadelspiel 2,25 und 2,5
Garn: Lidl Sockenwolle in dunkelbraun, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL ca. 210m/50g
Nadeln: Nadelspiel 2,25 und 2,5
Größe: 43
Verbrauch: 87 Gramm
Verbrauch: 87 Gramm
Samstag, 23. Oktober 2010
Hanna Jaacks: Die große Strickschule
Dieses Buch gibt es derzeit bei Weltbild für 7,95 Euro und ich habe es vor einigen Tagen gekauft, nachdem Tina es empfohlen hatte. Ich würde sagen, dass das Buch nichts für Anfängerinnen ist, weil es zu sehr ins Detail geht. Es gibt nur eine kurze Einführung zum Stricken, wie man Maß nimmt, Maschen anschlägt und abkettet, zu- und abnimmt usw. Dann geht es weiter mit einem sehr ausführlichen Technikteil, der vor allem alle möglichen Varianten von Blenden, Ausschnitten und Kragen behandelt. Was mir positiv aufgefallen ist, wie detailliert und gut bebildert alles beschrieben ist. Das Buch ist also für jemanden, der schon einige Pullover und Jacken gestrickt hat, der evtl. selbst entwerfen oder an vorhandenen Anleitungen etwas verändern möchte und nach den nötigen Anweisungen dafür sucht.Donnerstag, 14. Oktober 2010
Löchrig
Bei diesem Garn habe ich lange überlegt, welches Muster wohl am besten dazu passen würde. Ich habe dreimal angefangen, etwas probiert und wieder aufgetrennt, weil ich nicht wirklich zufrieden damit war. Erst wollte ich ein etwas aufwändigeres Lochmuster stricken, habe das aber auf später verschoben, weil mir nicht nach ständigem Mitschreiben der Runden war. Dann ein Guernsey-Muster aus dem Buch "Von der Spitze zum Bündchen" von Wendy Johnson, gefiel mir aber auch nicht wirklich. Also bin ich bei diesem schlichten Lochmuster aus ebendiesem Buch gelandet.Garn: Glenmore Sport-& Strumpfwolle natur, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL ca. 210m/50g
Nadeln: Nadelspiel 2
Größe: 39/40
Verbrauch: 82 Gramm
Muster: Socken mit Streifen-Lochmuster aus Wendy Johnsons „Von der Spitze zum Bündchen“
Anleitung:
Maschenzahl teilbar durch 8
1. Rd: alle M re
2. Rd: 1 M re, 2 M re zus. str., 1 Umschlag, 1 M re, 1 Umschlag, 1 M links gerichtet abn. ( 1 M, dann noch 1 M wie zum Rechtsstr. abh. (nicht beide gleichzeitig!). Dann mit der li Nd. durch die Maschenglieder dieser beiden M stechen und beide M re verschr. zus. str.), 2 M re
Die 1. und 2. Rd. stets wdh.
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Verena Spezial - In 80 Socken um die Welt Teil 2
Ab heute im Handel: das neue Sonderheft von Verena. Ich finde, dass sich die Macherinnen auch diesmal wirklich sehr viel Mühe gegeben haben. Das Heft ist toll gestaltet, mit schönen Fotos und den schon im ersten Teil eingeführten grafischen Anleitungen. Es gibt insgesamt 29 Sockenmodelle, davon sind die Hälfte allerdings zwei- oder mehrfarbige Socken. Da gefallen mir nur die türkischen Socken und die mit Maori-Muster aus Neuseeland wirklich gut. Die anderen sind mir zu sehr gemustert und zu bunt. Dafür gibt es unter den einfarbigen Modellen einige sehr schöne, mit interessanten plastischen Mustern.Es ist nicht so, dass in all den vorgestellten Ländern und Regionen auch Socken gestrickt werden und dass es eine Tradition diesbezüglich gibt. Wo das nicht der Fall ist, wie beispielsweise auf Tahiti oder in der Antarktis, wird eben auf die dortige Kunst, Mode oder Natur Bezug genommen und das Besondere in Sockenmodelle umgewandelt. Anders wäre das Heft wohl auch nicht zu füllen gewesen.
Der dritte Teil soll übrigens im ersten Halbjahr 2011 erscheinen.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Rowan - The Lima Collection
Ich habe mich verliebt, gleich auf den ersten Blick. Aber wie das so ist, hat`s dann doch noch eine paar Tage gedauert, bis ich mich entschließen konnte, das Rowan-Heft auch zu kaufen. Bis dahin habe ich die schönen Strickstücke im Internet angeschmachtet – hier kann man einen Blick darauf werfen. Die 15 Modelle von Sarah Hatton und Marie Wallin sind sehr schlicht, sehr wirkungsvoll und absolut tragbar. Mir gefällt bis auf einen bunten Pullover eigentlich alles sehr gut: ein paar Sachen mit Zöpfen, einiges in glatt rechts. Und beim Betrachten der wundervollen Fotos hatte ich auch gleich eine Idee, wie ich die neu erworbene Pulloverwolle von Gründl verstricken könnte.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Maßarbeit
Ein Strumpf ist fertig – aber ich werde ihn wohl noch mal neu stricken müssen. Und zwar, weil ich ihn etwas zu weit finde, vor allem am Fuß. Ich habe mit Nadel 2,25 gestrickt und 72 Maschen angeschlagen. Den zweiten Strumpf dann mit Nadel 2 begonnen, auch 72 Maschen. Den wiederum finde ich etwas zu eng am Bein. Leider hat das Muster einen großen Rapport: 8 Maschen. Da kann ich nicht eben mal die benötigten 4 Maschen mehr anschlagen. Grübel. Ich dachte schon, ich stricke den Schaft mit Nadel 2,25 und den Fuß mit Nadel 2, aber man sieht den Unterschied im Maschenbild zu deutlich. Also mache ich erst mal tapfer weiter und entscheide mich dann für eine Variante. Da ich die Socken für einen guten Zweck spenden möchte, müssen sie schon perfekt sein!Samstag, 2. Oktober 2010
Fatto a Mano 177
Das Heft habe ich gekauft, weil hier viele Teile aus meinen absoluten Lieblingsfarben schwarz und grau sind. Unter anderem wegen dieser Jacke - sie ist im Netzpatent gestrickt.
Ich finde die Hefte von Lang Yarns immer recht gelungen und im deutschsprachigen Raum, soweit ich das überblicke, sind sie wirklich herausragend. Man merkt, dass hier sehr viel Wert auf ein nicht alltägliches aber durchweg tragbares Design gelegt wird. Auch wenn viele Modelle momentan nicht ganz mein Stil sind, bin ich doch sehr angetan von der Art der Präsentation und dem hohen Niveau. Mittwoch, 29. September 2010
Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2010
Das Wollschaf fragt diese Woche: Wie kreativ seid ihr beim Socken stricken, vor allem beim Schaft? Strickt ihr ganz langweilig nur Rippenmuster, oder tummeln sich auf eurem Schaft vor allem ausgefallene Muster? Und wenn ihr Muster strickt, strick ihr dann Zöpfe oder Lochmuster oder ausgefallene Rippenmuster?
Ich mag Muster. In letzter Zeit habe ich vor allem verschiedene Rechts-Links-Muster ausprobiert und bin noch lange nicht durch mit meiner To-do-Liste. Am besten gefallen mir aber immer noch Zöpfe, nur braucht man dazu viel Ruhe und Geduld. Zwischendurch dürfen es auch mal glatt rechts gestrickte Socken sein oder ein einfaches Rippenmuster. Wenn man das nicht ständig macht, wird es auch nicht langweilig. Derzeit versuche ich es mit einem dezenten Lochmuster – ich finde Lochmuster an Strümpfen eigentlich auch recht nett, zum Verschenken. Was ich noch nicht versucht habe, sind Socken mit verschiedenen Farben.
Ich mag Muster. In letzter Zeit habe ich vor allem verschiedene Rechts-Links-Muster ausprobiert und bin noch lange nicht durch mit meiner To-do-Liste. Am besten gefallen mir aber immer noch Zöpfe, nur braucht man dazu viel Ruhe und Geduld. Zwischendurch dürfen es auch mal glatt rechts gestrickte Socken sein oder ein einfaches Rippenmuster. Wenn man das nicht ständig macht, wird es auch nicht langweilig. Derzeit versuche ich es mit einem dezenten Lochmuster – ich finde Lochmuster an Strümpfen eigentlich auch recht nett, zum Verschenken. Was ich noch nicht versucht habe, sind Socken mit verschiedenen Farben.
Dienstag, 28. September 2010
Geschwister ...
… aber keine Zwillinge sind diese Socken aus Lana Grossa-Wolle geworden. Wie man bei genauem Hinschauen vielleicht feststellt, ist das Muster bei beiden unterschiedlich, obwohl ich bei den zwei 50 Gramm-Knäueln extra auf die gleiche Farbpartie geachtet habe. Besser ist es wohl bei solchen selbstmusternden Garnen, ein 100-Gramm-Knäuel zu kaufen. Ich habe auch gleich eine Mail an Lana Grossa geschickt und nachgefragt, ob solche Unterschiede normal sind bei der Wolle, in den leisen Hoffnung auf Ersatz, habe aber leider noch keine Antwort erhalten.
Diesmal wollte ich zu meinen Ursprüngen im Sockenstricken zurückkehren und etwas ganz Simples ausprobieren: mal kein Muster, sondern nur glatt rechts und von der Spitze an gestrickt, mit Bumerangferse. Was mir nicht so gut gefällt, ist der Abschluss. Der Rand sollte so locker sein, dass er am Bein nicht einschneidet. Das habe ich mit dem elastischen Abketten von der falschen Seite erreicht. Am Bein sitzt er perfekt. Wenn man die Socken aber auszieht, dann sieht der Abschluss gewellt und nicht so schön aus wie bei einem Socken, den man von oben beginnt. Zum Verschenken würde sich dieses Paar nicht eignen, finde ich.Abgesehen von den unterschiedlichen Streifen bin ich sehr angetan von der Wolle, sie fasst sich gut an und ist auch diesmal nicht so kratzig, dafür aber schön warm. Außerdem mag ich den Braunton. Und noch etwas ist mir aufgefallen, was nicht sehr häufig vorkommt bei industriell verarbeiteten Garnen: die Wolle riecht noch nach Schaf. Das finde ich wundervoll!
Garn: Lana Grossa Meilenweit Special Men, Farbe 026, 80% Schurwolle, 20% Polyamid, LL ca. 210m/50g
Nadeln: Nadelspiel 2,25
Größe: 40
Verbrauch: 90 Gramm
Sonntag, 26. September 2010
Schnäppchen
Eigentlich wollte ich erst mal keine Wolle mehr kaufen, bis ich nicht alles Angehäufte nach und nach verstrickt habe. Aber an dieser konnte ich dann doch nicht vorbeigehen. Ich liebe ja Grautöne und die Wolle sah so weich aus – es ist ein Gemisch aus 50% Schurwolle und 50% Alpaca von Gründl.
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