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Mittwoch, 24. Dezember 2014

Das Wollschaf fragt...

Heute möchte das neugierige Wollschaf gerne wissen, ob Ihr Hamster oder Puristen seid. Hast Du einen Wollvorrat oder kaufst Du nur projektbezogen? Schöpfst Du gerne aus dem vollen oder belasten Dich größere Vorräte eher?

Früher rechnete ich mich zu den absoluten Puristen. Ich habe nur dann Wolle gekauft, wenn ich ein bestimmtes Projekt geplant habe. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass man Wolle auch sammeln und horten kann, so wie manche Schuhe, Hüte oder andere schöne Dinge sammeln.

Heute gehöre ich zu den Hamstern. Vor allem bei Sockenwolle, die man gut in allen Ecken verstauen kann, da sie nicht viel Platz benötigt, kann ich nicht widerstehen und horte sie, ohne zu wissen, ob ich alle Knäuel je verstricken werde. Bei Pulloverwolle lasse ich etwas mehr Vernunft walten und kaufe nur so viel, wie ich auch unterbringen kann.

Und nervös würde ich dann werden, wenn meine Vorräte dahinschmelzen würden und Zuwachs nicht in Aussicht stünde.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Das Wollschaf fragt...

Weihnachten steht vor der Tür – wünscht Du Dir etwas aus dem Handarbeitsbereich? Und wenn ja, was? Wissen die Menschen, die Dich beschenken wollen, was Dir gefallen würde oder musst Du einen Wunschzettel mit genauen Angaben schreiben?

Bei uns gibt es zu Weihnachten nicht so große Geschenke. Deswegen habe ich mir angewöhnt, mich selbst mit Wolle oder Strickliteratur zu beschenken. Das mache ich zwar das ganze Jahr über, aber zu Weihnachten darf es dann auch mal was Besonderes sein. Dieses Mal ist es schmuseweiche Wolle von Fair Alpaka. Davon habe ich hier schon berichtet. Obwohl meine Familie über meinen Wollvorrat stöhnt, kommt auch noch etwas Sockenwolle dazu. Ausgesucht habe ich sie selbst, dann weitergegeben und an Heiligabend bekomme ich sie verpackt zurück. Ich freue mich über alles gleichermaßen, egal ob es von mir selbst oder von anderen kommt. Es gibt aber auch noch einige Geschenke, die nichts mit Stricken zu tun haben. Davon dann mehr nach Weihnachten!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Die verstrickte Dienstagsfrage 42/2014

Hallo Liebes Wollschaf,
ich hätte folgende Frage für Dich: Derzeit erweitere ich immer wieder meine Büchersammlung zum Thema Stricken. Daher interessiert es mich, was eure Bibliothek bisher so beinhaltet. Sind es Musterbücher, Grundlagenbücher, Bücher zu bestimmten Themen wie Socken oder Oberteilen? Sind die Bücher in eurer Muttersprache geschrieben oder nutzt ihr auch andere Sprachen, um eure Erkenntnisse zu erweitern? Habt ihr schon Muster aus den Büchern nachgestrickt oder war es nur ein Spontankauf und die Bilder sind toll anzusehen? Wie umfangreich ist eure Büchersammlung zu diesem Thema?
Müsst ihr die Bücher in den Händen halten können oder habt ihr auch Ebooks?
Dann hätte ich noch eine Frage: Habt ihr Zeitschriften-Abos zum Thema Stricken? Sind dies Offline- oder Online-Abos? Oder kauft ihr regelmäßig Strickzeitschriften? Welche Zeitschriften habt ihr? Gibt es welche, die euch enttäuscht haben?


Wie Ihr in meinem Blog erkennen könnt, wächst auch meine Strickbuchsammlung nach und nach. Begonnen hat die Sammelleidenschaft 2008, in dem Jahr, in dem ich auch mit Bloggen begann. Inzwischen ist die Hundert überschritten und meine Wunschliste ist noch lang. Allerdings bin ich recht diszipliniert, was Neuerwerbungen angeht. Ich prüfe genau, ob mir ein Buch zusagt oder eher nicht, ob es von guter Qualität ist und meinen Interessen entspricht. Inzwischen ist der Büchermarkt zum Thema Stricken fast unüberschaubar, da muss man schon genau hinschauen, um wirkliche Schätze zu entdecken. Von allen meinen bisher gekauften Büchern würde ich kaum eines wieder hergeben.

Am wichtigsten sind mir die Bücher mit Mustersammlungen und Grundlagen, direkt gefolgt von Büchern über historische Stricktechniken, vor allem Guernseys und Arans. Techniken, die ich nicht beherrsche und die mir nicht zusagen, wie Fair Isle, spare ich aus. Dann habe ich diverse Sockenbücher und Bücher von meinen liebsten Designerinnen wie Kim Hargreaves, Nancy Bush, Erika Knight, Debbie Bliss, Cookie A.. Es versteht sich von selbst, dass die Mehrzahl der Werke in Englisch ist. Ein paar japanische Hefte kommen auch noch dazu.

Ein Buch muss für mich vor allem einen harmonischen Gesamteindruck vermitteln - da kommt es schon vor, dass ich manche nur zum Stöbern und Anschauen habe und nichts daraus nachstricken möchte. Ebooks kommen nicht in Frage, einfach weil ich Zettelwirtschaft nicht mag. Allerdings bin ich eine fleißige Käuferin von Einzelanleitungen auf Ravelry. Und bei Strickzeitschriften entscheide ich mich ab und zu für ein Rowan Themenheft und kaufe regelmäßig die deutsche The Knitter und die Rebecca.

Mittwoch, 16. April 2014

Die verstrickte Dienstagfrage 16/2014

Das Wollschaf fragt diese Woche: Seid Ihr schon mal so richtig ausgeflippt, weil es mit einer Anleitung/einem Muster/einer Technik nicht geklappt hat? Habt ihr schon mal in die Stricknadel gebissen oder seid in Tränen ausgebrochen? Was ist Eure Taktik bei "Handarbeitssackgassen"?

Ich bin ein sehr vorsichtiger Mensch, auch beim Stricken. Und so gehe ich mit Vorsicht an meine Projekte heran. Das heißt: Dinge, die wahrscheinlich von vornherein zum Scheitern verurteilt sind, weil ich eine Technik nicht beherrsche, die lasse ich einfach. Behalte sie vielleicht im Hinterkopf, bis ich eines Tages die nötige Erfahrung mitbringe, um sie zu meistern. Bis jetzt hat diese Taktik gut funktioniert. Keine Wutausbrüche, keine Tränen. Und wenn ich auf Anhieb etwas nicht verstehe, gebe ich dem Zeit zu reifen, schaue mich in Ratgebern oder im Internet um und stricke erst mal etwas, das ich sicher kann, um ein kleines Trostpflaster zu haben und neuen Mut zu schöpfen.

Donnerstag, 6. März 2014

Das Wollschaf fragt:

Welche Gefühle verbindest Du mit dem Stricken und Häkeln oder allgemein mit dem Verarbeiten von Wolle? Welche Bedeutung hat dieses Hobby für Dich? Was würdest Du fühlen, denken, machen, wenn Du aus irgendwelchen Gründen plötzlich überhaupt nicht mehr mit Wolle und Nadeln arbeiten könntest oder dürftest?
Vielen Dank an Lavendelmaschen für die heutige Frage!

Stricken bedeutet mir mehr als die meisten Dinge in meinem Leben. Es ist reinstes Glück. Stricken füllt die Zeit, es lässt mich zur Ruhe kommen, bringt mich wieder in Einklang mit mir und füllt mich aus. Allein Wolle zu besitzen, zu befühlen und anzuschauen erzeugt ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit, das unvergleichlich ist.

Natürlich gibt es auch Momente des Scheiterns, der Verzweiflung, wenn etwas nicht gelingen will. Aber man kann dem ja vorbeugen, indem man sich kleine Ziele setzt, statt den ganz großen Wurf landen zu wollen.

Ich fühle mich all jenen Frauen tief verbunden, die dem gleichen Hobby folgen. Ich glaube, dass die Motivation bei den meisten ähnlich ist, dass alle die gleichen Erfahrungen machen und die gleichen Erlebnisse mit dem Stricken haben, etwas das Gemeinschaft erzeugt. Deswegen ist mir der Austausch übers Stricken genauso wichtig wie die Handarbeit selbst.

Wenn ich nicht mehr stricken könnte, was einer Katastrophe gleich käme, dann würde ich wohl mehr Zeit draußen verbringen, mehr lesen, Dinge, die vom Stricken derzeit etwas verdrängt werden. Ich hoffe aber, dass dieser Fall nie eintreten wird.

Dienstag, 12. November 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2013

Das Wollschaf fragte diese Woche: Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden? Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt – nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?

Das ist eine interessante Frage, weil ich tatsächlich beim Sockenstricken bestimmte Vorlieben entwickelt habe. Am besten gelingen mir Socken, wenn ich von oben nach unten stricke. Das liegt zum einen daran, das der Beginn so einfacher zu bewerkstelligen ist und dass der Bündchenrand sauberer ist und sich am Ende nicht wellt, was bei Toe up-Socken leider der Fall ist. Dann gibt es drei Fersenformen, die ich je nach Empfänger der Socken variiere. Für Frauenfüße eignen sich Bumerangferse und Herzchenferse am besten, für Männerfüße wähle ich die Käppchenferse. Für das richtige Maß verwende ich seit Jahren die Größentabellen von Coats. Hier für Socken mit Bumerangferse und hier für die Käppchenferse. Die Spitze ist in allen Fällen die Bandspitze, etwas anderes habe ich noch nie probiert, einfach weil ich sie perfekt finde.

Dienstag, 5. November 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 45/2013

Das Wollschaf fragt diese Woche: Hast Du Lieblingsdesigner? Wenn ja, welche, und was fasziniert Dich an ihren Entwürfen? Strickst Du die Designs auch nach, oder bewunderst Du sie nur aus der Ferne?

Ja, die habe ich in der Tat. Wer hier regelmäßig liest, der weiß es vielleicht schon, dass meine derzeitige Lieblingsdesignerin Kim Hargreaves ist. Die Liebe zu ihr ist langsam und stetig über die Jahre gewachsen. Ich mag ihre klare, schlichte Art, ihre Perfektion und den hohen Anspruch an Tragbarkeit und Passform. Zunächst habe ich ihre Werke nur still bewundert, doch nun habe ich mich daran gemacht, das erste größere Teil nachzuarbeiten. Und ich denke, es werden weitere folgen.

Dann bewundere ich auch den Designer Jared Flood sowie sein ganzes Designteam. Was ich hier besonders mag, sind zum einen die wirklich wunderschönen, nicht zu ausgefallenen aber anspruchsvollen Designs und zum anderen die ausführlichen und gut zu befolgenden Anleitungen. Von allen gekauften Anleitungen nehmen die von Brooklyn Tweed den meisten Platz ein. Bisher habe ich von Jared Flood zwei Mützen und einen Schal nachgearbeitet.

Unter den Sockendesignerinnen liebe ich am meisten Cookie A., von der ich zwei Bücher besitze. Da diese Liebe noch sehr frisch ist, sind noch keine Socken nach ihren Anleitungen entstanden. Einige stehen aber auf meiner langen Liste der noch zu strickenden Werke.

Und einen Geheimtipp hätte ich noch: Glenna C. Ich habe sie zufällig bei Ravelry vor einiger Zeit entdeckt und mag besonders ihre Zopfmusterjacken und  -pullover.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 40/2013

Heute möchte ich auch wieder einmal die Dienstagsfrage beantworten. Sie lautet: Wo sind eure fertigen Strickstücke zu Hause? Dürfen sie sich mit ihresgleichen in einem speziell dafür vorgesehenen Schrank oder sogar Zimmer tummeln, oder müssen sie ihr Dasein im ganz normalen Kleiderschrank unter all den "normalen" Kleidungsstücken fristen? Und lagert ihr mal um? z.B. einen Pullover mal eine zeitlang aufhängen und dann wieder liegend lagern?

Also, meine Sachen sind an ganz verschiedenen Orten verteilt, allerdings nicht zusammen mit gekauften Sachen. Im Wohnzimmer steht eine Kommode. Darin gibt es zwei kleinere Schubladen für selbstgestrickte Socken und Handschuhe, die schon recht voll sind. Dann eine andere große Schublade für Schals, Tücher und Mützen. Im Schlafzimmer steht ein offenes Regal für alle selbstgestrickten Jacken und Pullover. So habe ich sie immer im Blick. Schöner fände ich allerdings einen Schrank mit Glastüren, damit die Sachen vor Staub und Motten geschützt sind.

Dienstag, 1. Januar 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die erste Frage vom Wollschaf im neuen Jahr lautet: Einige (viele) von euch scheinen ja sehr fleissige Strickerinnen zu sein – fast jede Woche ist ein fertig gestelltes Teil (und kein Kleines) zu bewundern. Und die laufenden "knitmeter" führen bald um den Erdball. Wieviel Zeit verbringt ihr eigentlich täglich / wöchentlich mit Stricken? Hättet ihr gerne (noch) mehr Strickzeit oder ist eure Strickzeit ausreichend?

Ich habe es noch nicht nachgerechnet, wieviel Stunden ich täglich stricke. Es hängt davon ab, wieviel Zeit ich dafür übrig habe. Das ist im Sommer weniger, oft viel zu wenig für mein Wohlbefinden, wegen der Gartenarbeit, im Winter dafür ausreichend. Eine Stunde sollte es mindestens sein, ideal sind um die drei Stunden oder mehr. Ich bemerke, dass ich schlecht gelaunt werde, wenn mein Strickzeug nach mir ruft, ich dem aber nicht nachgehen kann! Es gibt eigentlich keinen Tag, an dem ich nicht wenigstens ein paar Reihen stricke.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage

Das Wollschaf fragt heute: Wenn Du Dir online-Anleitungen herunterlädst (kostenlose oder kostenpflichtige Downloads), wie bewahrst Du sie auf? Druckst Du sie gleich aus und heftest sie ab? Oder belässt Du sie auf dem Computer oder einem Speichermedium wie Stick oder DVD? Druckst Du sie überhaupt jemals aus oder arbeitest Du vom Bildschirm? Welches sind für Dich persönlich jeweils die Vor- und Nachteile?

Alles, was mich auch nur im Entferntesten interessiert, wird zunächst auf dem Computer abgespeichert. Schön übersichtlich nach Themen geordnet. Und dann nochmals auf einem Stick gesichert. Doch ich habe festgestellt, dass ich in diese Ablage auf dem Computer äußerst selten hineinschaue und dass ich da völlig den Überblick verloren habe. Also drucke ich alles, wovon ich denke, dass ich es irgendwann nachstricken möchte, aus und hefte es ab. Vier Ordner sind das inzwischen. Und in die Ordner schaue ich regelmäßig, um mich anregen zu lassen. Ich finde es also viel praktischer, die wichtigen Dinge auf Papier zu haben.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage

Diesmal möchte ich auch wieder die Frage vom Wollschaf beantworten:
Ist es Dir schon mal passiert, dass Du ein Teil fertig hattest und dann beim besten Willen nicht wusstest, was Du als nächstes anschlagen solltest? Das kann einem ja passieren, weil einem wirklich nichts einfällt, oder auch, weil man zu viele Ideen in der "Warteschlange" hat. Wie bist Du dann vorgegangen, um Dein nächstes Projekt zu bestimmen?

Die Vorstellung, dass nach einem beendeten Projekt eine kreative Lücke entsteht, die finde ich ganz grauenvoll. Das kann mich durchaus zur Verzweiflung bringen. Um dem vorzubeugen, bin ich eigentlich ständig am Planen und Überlegen, was ich als nächstes anschlagen könnte, auch wenn die angefangene Arbeit sich noch lange nicht dem Ende nähert. Meistens habe ich da so eine Handvoll Ideen, die in die engere Auswahl kommen, abgesehen von einer recht langen Schlange an möglichen Projekten. Je mehr Möglichkeiten, desto ruhiger kann ich arbeiten und die Freude auf Kommendes ist ungetrübt.

Mittwoch, 11. April 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 15/2012

Das Wollschaf hat wieder eine interessante Frage: Besitzt Du eigentlich überhaupt noch gekaufte Stricksachen? Oder strickst Du inzwischen alles selbst? Oder trägst Du Deine gestrickten Sachen gar überhaupt nicht?

Wenn mit „Stricksachen“ Sachen aus Wolle gemeint sind, dann lautet die Antwort: Nein, ich kaufe überhaupt keine Wollsachen mehr. Ich gehe achtlos an Strickwaren in den Geschäften vorbei, seitdem ich vor einigen Jahren wieder mit dem Stricken begonnen habe. Denn all das stricke ich lieber selbst: Handschuhe, Schals, Mützen, Socken, Pullover. Gekauft werden nur Sachen, die man nicht stricken kann, wie Jeans und T-Shirts. Es gibt allerdings auch einige Dinge, die ich nicht trage: einige meiner besonders schönen Socken nämlich– ich fände es schade, wenn sie in Schuhen verschwinden würden.

Mittwoch, 14. März 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 11/2012

Das Wollschaf fragt: Kauft ihr Nadeln im Set, habt ihr Nadeln doppelt und welches sind eure Lieblingsnadeln?

Ich kaufe meine Nadeln nicht im Set, sondern einzeln, aus dem einfachen Grund, weil ich Stärken ab 4 aufwärts nie benutze.
Für alles, was sich mit Rundstricknadeln stricken lässt, bevorzuge ich seit einiger Zeit die KnitPro aus Holz. Sie sind warm, leicht und spitz und sehen auch noch schön aus. Bei Nadelspielen (für Socken, Handschuhe und Mützen) mag ich am liebsten Bambus, weil das Material auch in so dünner Stärke wie 2 nicht bricht, sondern elastisch ist. Alle meine Nadelspiele sind 20 cm lang. Die kürzeren 15 cm langen mag ich nicht, weil die Maschen zu leicht herunter rutschen.
Früher habe ich mit Aluminiumnadeln gestrickt. Deswegen habe ich Rundstricknadeln und Nadelspiele in den gängigen Größen von 2 bis 4 nun doppelt, einmal aus Alu, einmal aus Holz oder Bambus.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 2/2012

Das Wollschaf fragt: Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)? Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber Cubics? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge)? Wenn ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder gleich beide auf einmal?

Für alles, was in Runden gestrickt wird und wofür eine 40 cm Rundstricknadel nicht ausreicht oder es zu mühsam ist, verwende ich ein Nadelspiel. Für Socken und Handschuhe sowieso. Ich mag es nämlich, mit fünf Nadeln zu stricken und wüsste nicht, warum ich eine andere Methode mit Rundstricknadel ausprobieren sollte. Derzeit stricke ich am liebsten mit Bambus-Nadelspielen, die liegen warm in der Hand und sind flexibel (brechen nicht), und ich sehe auch da keinen Bedarf, etwas zu ändern.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 1/2012

Das Wollschaf fragt: Mich würde mal interessieren, wo Ihr Eure Anleitungen her bekommt. Denkt Ihr Euch selbst was aus und schreibt eigene Anleitungen oder kauft Ihr Euch Zeitungen/Bücher, stöbert Ihr im Internet oder tauscht
Ihr vielleicht auf Stricktreffen mit anderen StrickerInnen Anleitungen aus?

Bei mir stehen an vorderster und bevorzugter Stelle immer noch Strickbücher, aus denen ich meine Ideen beziehe. Direkt gefolgt vom Internet. Oft entdecke ich in anderen Blogs Sachen, die mir gefallen und die ich gerne nacharbeiten würde. Meistens kann man die Anleitungen dazu bei Ravelry erhalten. Dementsprechend wächst dort meine Favoritenliste ständig an und ich habe auch schon einige Anleitungen gekauft und jede Menge kostenlose heruntergeladen und ausgedruckt.

Kaum ins Gewicht fallen Anleitungen aus Strickzeitschriften. Es ist einfach so, dass mir darin selten etwas wirklich gut gefällt und dass ich deswegen schon seit längerem keine mehr gekauft habe.

Ich stelle aber gerade wieder fest, dass ich selten eine Anleitung eins zu eins nachstricke, sondern meist das Bedürfnis habe, mich selbst einzubringen und die Vorgaben nach meinem Geschmack abzuändern. So entstehen jedes Mal ganz individuelle Anleitungen, die ich für den eigenen Gebrauch mitschreibe und auch schon an andere Strickerinnen weitergegeben habe.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 52/2011

Das Wollschaf fragt: Ich stricke gerade ein Zopfmuster und frage mich: Was benutzt ihr denn so alles als "Hilfsnadel". Nur spezielle Zopfnadeln, normale andere Stricknadeln oder gar andere Materialien?

Ich stricke ja sehr viel mit Zöpfen und verwende dafür die handelsüblichen Zopfmusternadeln aus Metall mit dem Knick in der Mitte. Wenn ich Socken mit Zöpfen stricke, muss ich jedoch auf andere Nadeln zurückgreifen, weil die 2,5er Nadel zu stark ist. Bis jetzt habe ich auch noch nirgends eine Zopfmusternadel in der Stärke 2 gefunden. Deswegen nehme ich einfach eine kurze gerade Nadel aus einem Nadelspiel für Fingerhandschuhe.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 51/2011

Das Wollschaf fragt diesmal: Fertigt ihr gestrickte oder gehäkelte Weihnachtsgeschenke an? Wann fangt ihr damit an? Wieviel Zeit investiert ihr dafür? Wer sind die Beschenkten?

Seitdem ich gelernt habe, wie man Socken strickt (das war vor drei Jahren), werden zu Weihnachten fast alle Familienmitglieder gnadenlos mit selbstgestrickten Socken bedacht. Und ich bin so stolz darauf, dass ich mein Können anwenden kann, um den Beschenkten stets warme Füße zu bescheren. Und ich hoffe, dass die Freude nicht nur auf meiner Seite ist! Begonnen wird mit der Sockenproduktion oft schon im Sommer und das zieht sich hin bis kurz vor Weihnachten. Zeit spielt dabei keine Rolle. Es dauert so lange es eben dauert. Fotos der fertigen Werke gibt es diesmal keine, weil die Muster unspektakulär sind und sich jedes Jahr wiederholen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 49/2011

Ich mache wieder beim Wollschaf mit und die Frage lautet diesmal: Wie bewahrt ihr eure Wolle auf? Extra gewickelt? In Tüten, Kartons, Schränken. Sortiert nach Farben, Verbrauchszweck ( z.B. Sockenwolle, Tuchwolle, etc.) ? Gerne auch Fotos.

Meine Wolle bewahre ich in verschiedenen Kisten und Kartons auf, die überall in der Wohnung verteilt sind, auf dem Schrank, unter dem Bett und unterm Futonsofa, in Ecken und Nischen. (Es wird Zeit, dass ich mir endlich das lang gewünschte Wollregal kaufe, um alles an einem Ort verstauen zu können!) Es gibt eine große durchsichtige Plastikkiste für Pullover- und Jackenwollreste und eine mit Wolle für große Projekte, die ich aus den Originalverpackungen genommen habe. Dann zwei Holzkisten mit Sockenwolle. Und zwei Plastikkisten mit gewickelter Finkhofwolle. Dazu gesellen sich einige Kartons, was ich aber nicht so mag, weil sie schnell in Vergessenheit geraten und man die Wolle darin nicht sieht. Die Sockenwollreste habe ich nach Marken sortiert und bewahre sie derzeit in durchsichtigen Plastikbeuteln auf.

Dienstag, 22. November 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2011

Das Wollschaf hat heute eine sehr schöne Frage, die ich gerne beantworte: Strickmusik! Wenn Du eine CD für einen gemütlichen Strickabend zusammenstellen müsstest, welche Titel würden darauf landen?

Ich habe festgestellt, dass ich beim Stricken zunehmend lieber Musik höre als fernzusehen. Fernsehen lenkt mich zu sehr ab und ich kann nicht gleichzeitig hinsehen und stricken. Und diese Musiker mag ich am liebsten: Josh Groban...


... und Adoro. Also eine Mischung aus Pop und Klassik. Ich mag schöne Stimmen...

In der Vorweihnachtszeit höre ich auch vermehrt Bach und Händel. Musik also, die die feierliche Stimmung unterstreicht. Das wiederholt sich jedes Jahr und ist fast schon ein Ritual.

Mittwoch, 16. November 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2011

Heute möchte ich wieder einmal eine Wollschaf-Frage beantworten: Wie lange strickt ihr denn schon? Habt ihr erst vor kurzem angefangen, strickt ihr schon ein paar Jährchen, oder sogar schon Jahrzehnte? Wer (oder was) hat euch zum Stricken gebracht? Und wo habt ihr es gelernt? Hattet ihr einen "Strick-Hiatus", d.h. habt ihr für ein paar Jahre unterbrochen, und dann wieder angefangen, oder strickt ihr, seit ihr es könnt. Und was ist das erste Stück, dass ihr gestrickt habt?

Das Interesse am Stricken ging von mir selber aus, es gab kein strickendes Vorbild. Ich kann es mir rückschauend auch nicht erklären, warum ausgerechnet diese Art der Handarbeit so gut bei mir ankam. Es ist ein kleines Wunder. Die grundlegenden Techniken hat mir dann meine Mutter beigebracht. Alles weitere habe ich mir aus Büchern angeeignet. Wann genau ich mit dem Stricken begonnen habe und was genau ich da gestrickt habe, kann ich leider nicht mehr rekonstruieren. Ich dürfte etwa 14 Jahre alt gewesen sein. Damals habe ich wirklich jede freie Minute mit Stricken verbracht. Doch im Laufe der Jahre und mit Beginn eines neuen herausfordernden Lebensabschnittes (Studium und Beruf) wurde die Lust am Stricken immer geringer, bis ich schließlich ganz damit aufgehört habe. Es gab einige leider erfolglose Versuche, etwas Tragbares zustande zu bringen. Schließlich erwachte dann das Interesse wieder zu neuem Leben – das war vor etwa 5 Jahren. Seitdem vergeht wirklich kaum ein Tag, an dem ich nicht stricke.