Habt ihr ein Lieblingsgarn? Wenn ja, welches und warum?
Vielen Dank an Tanja und an das Wollschaf für die heutige Frage!
Ich mag am liebsten reine Wollen in ihren natürlichen Farben und so wenig wie möglich industriell behandelt.
Allerdings bin ich, seitdem ich Socken stricke, einen Kompromiss eingegangen und akzeptiere die 20 bis 25 Prozent Polyester, die bei den meisten industriellen Garnen beigemischt sind. Ich meine, den Poly-Anteil spürt man beim Tragen gar nicht. Hier kommt es mir vor allem auf die Haltbarkeit an, die Strümpfe werden ja viel mehr beansprucht als beispielsweise ein Pullover und ich fürchte, dass reine Schurwolle oder Wolle mit Bambus oder Seide sich einfach sehr schnell durchlaufen. Aber eine bevorzugte Marke kann ich noch nicht nennen, da muss es erst wieder Winter werden und die diversen schon fertiggestellten Strümpfe einem Tragetest unterzogen werden.
Bei Pullovern habe ich noch nicht so viele unterschiedliche Garne verstrickt, deshalb kann ich auch hier kein Lieblingsgarn angeben. Ich denke aber, dass mir von den Naturfasern vor allem Shetlandwolle und möglichst naturbelassene reine Schurwolle behagen. Dabei macht es mir nichts aus, wenn die Wolle etwas härter und kratziger ist. Ich glaube, mit Baumwolle oder Seide werde ich mich nie anfreunden, ich stricke lieber warme und kuschelige Winterpullover als sommerlich-leichte Teile.
Dienstag, 9. Juni 2009
Dienstag, 19. Mai 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 21/2009
Meine Frage gliedert sich in mehrere Teile:
1.Was macht ihr, wenn ihr ein Garn mit einem oder mehreren Knoten im Knäuel erworben habt? a) zähneknirschend das Garn verarbeiten? b) Im Blog andere Strickende darauf hinweisen und die Herstellerfirma verfluchen? c) Beim Laden/Onlineshop Beschwerde einreichen und ggf. Ersatz einfordern? d) Direkt an die Herstellerfirma schreiben, mailen, telefonieren? e) eine Kombination aus mehreren Antworten?
2.Wie geht ihr mit den Knoten um - bzw. wie verarbeitet ihr generell Knäuelanfang und -ende? a) Knoten aufknüppern oder abschneiden und die Enden vernähen? b) Knoten lassen und irgendwie mitstricken? c) Knoten aufmachen und selbst bombenfest verknoten, dann mitstricken?
Herzlichen Dank an Michaela und das Wollschaf für die heutige Frage!
Mir ist es schon ab und zu passiert, dass ich einen Knoten im Wollknäuel hatte oder eine andere fehlerhafte Stelle. Bis jetzt habe ich das immer einfach so hingenommen, geärgert hat mich das nicht besonders. Deshalb würde ich mich darüber auch eher nicht beim Hersteller oder Verkäufer beschweren - habe ich auch noch nie gemacht, weil ich denke, dass das schon mal vorkommen kann. Aber wenn sich solche Dinge bei einem Garn häufen würden, also beispielsweise in jedem Knäuel mehrere Knoten wären, würde ich mich wahrscheinlich am ehesten an den Hersteller wenden und ihn auf das Problem hinweisen. Vielleicht bekommt man ja was Schönes als Entschuldigung dafür...
Wenn sich ein Knoten in der Sockenwolle befindet, dann stricke ich diesen einfach mit und ziehe die Fadenenden auf die Innenseite. Wenn ich ein neues Knäuel anfangen muss, mache ich auch einen Knoten. Beim Pulloverstricken verfahre ich aber anders, da es dort ja Ränder gibt. Ich lasse den Faden immer am Rand auslaufen und beginne dort mit dem neuen Faden, so dass die Fadenenden an der Seite sind und ich sie später in der Naht verstechen kann. Früher habe ich die Knoten wie bei den Socken mitgestrickt, das mache ich aber nicht mehr, weil ich die andere Lösung einfach geschickter und schöner finde.
1.Was macht ihr, wenn ihr ein Garn mit einem oder mehreren Knoten im Knäuel erworben habt? a) zähneknirschend das Garn verarbeiten? b) Im Blog andere Strickende darauf hinweisen und die Herstellerfirma verfluchen? c) Beim Laden/Onlineshop Beschwerde einreichen und ggf. Ersatz einfordern? d) Direkt an die Herstellerfirma schreiben, mailen, telefonieren? e) eine Kombination aus mehreren Antworten?
2.Wie geht ihr mit den Knoten um - bzw. wie verarbeitet ihr generell Knäuelanfang und -ende? a) Knoten aufknüppern oder abschneiden und die Enden vernähen? b) Knoten lassen und irgendwie mitstricken? c) Knoten aufmachen und selbst bombenfest verknoten, dann mitstricken?
Herzlichen Dank an Michaela und das Wollschaf für die heutige Frage!
Mir ist es schon ab und zu passiert, dass ich einen Knoten im Wollknäuel hatte oder eine andere fehlerhafte Stelle. Bis jetzt habe ich das immer einfach so hingenommen, geärgert hat mich das nicht besonders. Deshalb würde ich mich darüber auch eher nicht beim Hersteller oder Verkäufer beschweren - habe ich auch noch nie gemacht, weil ich denke, dass das schon mal vorkommen kann. Aber wenn sich solche Dinge bei einem Garn häufen würden, also beispielsweise in jedem Knäuel mehrere Knoten wären, würde ich mich wahrscheinlich am ehesten an den Hersteller wenden und ihn auf das Problem hinweisen. Vielleicht bekommt man ja was Schönes als Entschuldigung dafür...
Wenn sich ein Knoten in der Sockenwolle befindet, dann stricke ich diesen einfach mit und ziehe die Fadenenden auf die Innenseite. Wenn ich ein neues Knäuel anfangen muss, mache ich auch einen Knoten. Beim Pulloverstricken verfahre ich aber anders, da es dort ja Ränder gibt. Ich lasse den Faden immer am Rand auslaufen und beginne dort mit dem neuen Faden, so dass die Fadenenden an der Seite sind und ich sie später in der Naht verstechen kann. Früher habe ich die Knoten wie bei den Socken mitgestrickt, das mache ich aber nicht mehr, weil ich die andere Lösung einfach geschickter und schöner finde.
Mittwoch, 29. April 2009
Rae Compton/Irmgard Gierl: Stricken wie in alten Zeiten
Es handelt sich um ein Geschichtsbuch, das sich mit der Entstehung und den verbreiteten Techniken des Strickens in den verschiedenen Kulturen Europas beschäftigt. Es enthält zahlreiche Musterbeispiele und im letzten Kapitel einige Anleitungen für Pullover, Westen, Handschuhe, Tücher, eine Mütze und Strümpfe. Zu bemängeln habe ich lediglich, dass es nur für die Hälfte dieser Strickanleitungen Fotos gibt. Bei der anderen Hälfte muss man sich aus den vorhandenen Angaben zusammenreimen, was man da nachstrickt.
Trotzdem liebe ich das Buch sehr, weil man darin viel Interessantes rund ums traditionelle Stricken erfahren kann. Ich finde, es eignet sich gut als Einstieg für jemanden, der sich zum ersten Mal mit der Historie des Strickens beschäftigen möchte.
Samstag, 11. April 2009
Zopfmustersocken zum zweiten
Donnerstag, 2. April 2009
Socken mit Zopf 4/2009
Garn: Sockenwolle von Woolworth in braun (75% Schurwolle, 25% Polyester), LL 345m/100g
Verbrauch: nicht ganz 100 Gramm
Verbrauch: nicht ganz 100 Gramm
Nadeln: Nadelspiel 2
Größe: 40
Muster: eigener Entwurf
Dienstag, 24. Februar 2009
Socken 2/2009
Garn: Sockenwolle von Woolworth (75 % Schurwolle, 25 % Polyester), 345m/100g
Verbrauch: ca. 100 Gramm
Nadeln: 2
Größe: 40
Muster: über 68 M, 3 M re, 1 M li
Samstag, 7. Februar 2009
Das große Strick- und Häkelbuch von Schachenmayr
Zum Häkelteil, der die andere Hälfte des Buches ausmacht, kann ich nicht viel sagen, weil ich nicht häkle. Mir scheint es aber, dass dieser Teil viel besser und interessanter ist.
An dieser Stelle wollte ich Euch mal zeigen, nach welchem Buch ich stricken gelernt habe:
Besonders angetan hat es mir der Teil, in dem die Norwegertechnik vorgestellt wird. Dort sind wundervolle traditionelle Muster enthalten, leider nicht für Socken, sondern nur für Schals, Mützen und vor allem Handschuhe. Besonders schön sind auch die Muster zur Spitzenstrickerei, einfach schön zum Anschauen, da ich mir ja keine Tischdecken stricken würde.
Dienstag, 3. Februar 2009
Meine ersten Socken
Und jetzt kann ich gar nicht mehr aufhören, Socken zu stricken! Es macht einfach Spaß mit fünf Nadeln zu arbeiten und nach relativ kurzer Zeit ein fertiges Ergebnis in den Händen zu halten. Nachdem ich mit dem einfachen Rippenmuster geübt habe, und mit dem Ergebnis zufrieden bin, möchte ich mich nun auch an kompliziertere Muster wagen und habe auch schon einige Ideen. Mit Sockenwolle habe ich mich in der Zwischenzeit auch eingedeckt, so dass weiteren Projekten nichts mehr im Wege steht!
Garn: Milano Sockenwolle (70% Schurwolle, 20% Seide, 10% Ramie), 210m/50g
Verbrauch: fast 100 Gramm
Nadeln: 2,25
Muster: 64 M; 2 M re, 2 M li
Montag, 12. Januar 2009
Bayerischer Janker
Maschenprobe Nd. Nr. 4,5 kraus rechts
10 x 10 cm = 16 M x 30 R
Rückenteil:
93 M anschl,
1. R.: 46 M re, 1 M li, 46 M re str,
2. R.: 46 M re, 1 M re und 46 M re str
die 1. u. 2. R stets wiederholen
Ab der 126. R für Armausschnitte abk und zwar in jeder 2. R 1 x 7 M, 1 x 2 M und 2 x 1 M sowie in der 4. R 1 x 1 M., insgesamt 12 M.
Ab der 199. R für Schulterschrägung abk und zwar in jeder 2. R 3 x 7 M, insgesamt 21 M
In der 205. R die restlichen 27 M abk
Rechtes Vorderteil:
49 M anschl
In der 4. R 1 x 2 und in der 8. R 1 x 1 M zun, um eine abgerundete Kante zu erreichen = 52 M
In der 126. R für die Armausschnitte wie beim Rückenteil abk
In der 177. R für Halsausschnitt abk und zwar in jeder 2. R 1 x 9 M, 1 x 3 M, 1 x 2 M und 3 x 1 M, dann in jeder 4. R. 2 x 1 M abk, insgesamt 19 M
In der 200. R in jeder 2. R 3 x 7 M für Schulterschrägung abk, insgesamt 21 M
Linkes Vorderteil:
49 M anschl
Für die abgerundete Kante in der 3. R 1 x 2 M und in der 7. R 1 x 1 M zun
Für die 6 Knopflöcher ab der 19. R in jeder 30. R die 5. und 4. M vor dem Reihenende abketten und dort in der nächsten Reihe erneut 2 M aufnehmen
10 x 10 cm = 16 M x 30 R
Rückenteil:
93 M anschl,
1. R.: 46 M re, 1 M li, 46 M re str,
2. R.: 46 M re, 1 M re und 46 M re str
die 1. u. 2. R stets wiederholen
Ab der 126. R für Armausschnitte abk und zwar in jeder 2. R 1 x 7 M, 1 x 2 M und 2 x 1 M sowie in der 4. R 1 x 1 M., insgesamt 12 M.
Ab der 199. R für Schulterschrägung abk und zwar in jeder 2. R 3 x 7 M, insgesamt 21 M
In der 205. R die restlichen 27 M abk
Rechtes Vorderteil:
49 M anschl
In der 4. R 1 x 2 und in der 8. R 1 x 1 M zun, um eine abgerundete Kante zu erreichen = 52 M
In der 126. R für die Armausschnitte wie beim Rückenteil abk
In der 177. R für Halsausschnitt abk und zwar in jeder 2. R 1 x 9 M, 1 x 3 M, 1 x 2 M und 3 x 1 M, dann in jeder 4. R. 2 x 1 M abk, insgesamt 19 M
In der 200. R in jeder 2. R 3 x 7 M für Schulterschrägung abk, insgesamt 21 M
Linkes Vorderteil:
49 M anschl
Für die abgerundete Kante in der 3. R 1 x 2 M und in der 7. R 1 x 1 M zun
Für die 6 Knopflöcher ab der 19. R in jeder 30. R die 5. und 4. M vor dem Reihenende abketten und dort in der nächsten Reihe erneut 2 M aufnehmen
Gegengleich zum rechten Vorderteil str
Ärmel:
40 M anschl
In jeder 6. R je 1 M zun für die Ärmelschrägung bis zur 120. R
Ab der 136. R abk für Armkugel und zwar in jeder 2. R 1 x 5 M, 1 x 3 M, 1 x 2 M, dann in jeder 4. R. 1 x 2 M, 7 x 1 M
Ab 184. R in jeder 2. R 3 x 2 M, 1 x 3 M und 1 x 5 M abk, in der 194. R alle restl. M abk
Fertigstellung:
Die Nähte schließen und alle Kanten mit festen Maschen umhäkeln. Knöpfe annähen.
Ärmel:
40 M anschl
In jeder 6. R je 1 M zun für die Ärmelschrägung bis zur 120. R
Ab der 136. R abk für Armkugel und zwar in jeder 2. R 1 x 5 M, 1 x 3 M, 1 x 2 M, dann in jeder 4. R. 1 x 2 M, 7 x 1 M
Ab 184. R in jeder 2. R 3 x 2 M, 1 x 3 M und 1 x 5 M abk, in der 194. R alle restl. M abk
Fertigstellung:
Die Nähte schließen und alle Kanten mit festen Maschen umhäkeln. Knöpfe annähen.
Die Knöpfe habe ich übrigens beim Knopfparadies übers Internet bestellt. Die waren sehr nett da und ich kann sie wärmstens weiterempfehlen.
Freitag, 5. Dezember 2008
Denim by Lang Yarns
Schön ist, dass die Strickschriften neben englisch auch in deutsch sind. Das macht das Nacharbeiten doch bedeutend leichter. Außerdem gibt es wie immer sehr klare Schnittvorlagen, und die Muster sind in Charts dargestellt. Ebenfalls nichts zu meckern gibt es bei den Größenangaben, alle Modelle werden von der S bis zur XL angegeben.
Gekauft habe ich das Denim-Heft bei diesem eBayer für 4,50 Euro. Und der Sendung lag noch ein kostenloses Heft "Fatto a mano" bei.
Den kompletten Inhalt des Heftes kann man auf der Seite von Lang Yarns begutachten.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Kim Hargreaves: A Season`s Tale
Leider kann ich nun nicht in die Begeisterung verfallen wie manche in ihren Blogs. Klar, die Modelle sind durchweg tragbar, klassisch und zeitlos schön, manche sehr elegant oder auch romantisch. Kim Hargreaves verfolgt eine klare Linie, aber es gibt auf den ersten Blick nichts, dass mich direkt anspringen würde und unbedingt nachgestrickt werden will. Es sind Pullover und Jacken sowohl für Männer als auch für Frauen und einige für Kinder dabei, insgesamt 35 Modelle. Die Strickstücke haben ganz selten schwierige Muster, sehr vieles ist in glatt rechts gestrickt. Die Schnitte sind in der Mehrzahl körperbetont, was mir wiederum sehr gut gefällt. Denn in den meisten der anderen Strickbücher, die ich besitze, wird hauptsächlich die einfache Kastenform verwendet. Vielleicht werde ich in Zukunft das eine oder andere Stück auch körperbetonter stricken. Was ich bei Kim Hargreaves jedoch vermisse sind ausführliche Schnittmuster mit exakten Größenangaben. Die Schnitte sind nämlich nur spärlich angedeutet. Außerdem könnten die Fotografien der Modelle besser sein.
Ich weiß also nicht so recht was mit dem Buch anzufangen und glaube nicht, dass es mich so inspiriert wie ich mir das erhofft hatte.
Den gesamten Inhalt von „A Season`s Tale“ kann man übrigens hier sehen.
Dienstag, 18. November 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2008
Das Wollschaf ist auch heute wieder neugierig und fragt: Jeder hat so seine Vorlieben und Abneigungen beim Material. Was für Garne magst Du oder kannst Du überhaupt nicht verstricken, sei es von der Zusammensetzung, der Dicke oder der Struktur her? Warum?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage.
Seitdem ich nach langjähriger Pause wieder stricke, habe ich nur 100 prozentige Schurwolle von Schafen verstrickt. Meistens wähle ich eine Wolle aus, die etwas robuster und möglichst naturbelassen ist, die ganz feinen hochwertigen Merinogarne sind irgendwie nicht so mein Ding. Auch bei den Farben mag ich am liebsten Naturtöne von schwarz über grau, braun, beige bis wollweiß. Ich könnte mir aber auch vorstellen, mal Baumwolle, Bambus, Cashmere, Alpaca und Seide oder eine Mischung aus diesen Qualitäten zu verwenden. In meinem Wollvorrat findet sich aber noch nichts dergleichen. Da bin ich noch auf der Suche oder momentan einfach noch nicht experimentierfreudig genug. Was ich nicht so mag ist Mohair, Angora oder anderes Garn das sehr fusselt, so dass man ständig mit der Fusselbürste zugange ist.
Früher habe ich gerne dickere Garne vertrickt, inzwischen bin ich bei einer Lauflänge von ca. 150 Metern pro 50 Gramm angekommen und ich stricke am liebsten mit Nadel 3. Was gar nicht ginge, wären Baumstämme ab Nadel 5. Die größte Nadelstärke, die ich bisher verwendet habe, war die Stärke 4,5. Was ich noch nie gekauft habe, das sind Lace-Garne, ganz einfach, weil ich so was Feines noch nie gestrickt habe.
Momentan würde ich mich auch nicht an Wolle aus Kunstfasern wagen. Ich erinnere mich aber, das damals, als ich mit dem Stricken begonnen habe, einige Pullover aus Polyester entstanden sind. Getan hab ich`s also schon. Aber seitdem habe ich noch kein schönes Kunstgarn im Laden gesehen, das mich verführt hätte, es nochmal zu versuchen.
Außerdem mag ich keine selbstmusternden Garne, Effektgarne, Dochtwolle (meist zu dick) und gefachte Garne (zu beschwerlich alle Fäden zu erwischen). So, ich denke das wars.
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage.
Seitdem ich nach langjähriger Pause wieder stricke, habe ich nur 100 prozentige Schurwolle von Schafen verstrickt. Meistens wähle ich eine Wolle aus, die etwas robuster und möglichst naturbelassen ist, die ganz feinen hochwertigen Merinogarne sind irgendwie nicht so mein Ding. Auch bei den Farben mag ich am liebsten Naturtöne von schwarz über grau, braun, beige bis wollweiß. Ich könnte mir aber auch vorstellen, mal Baumwolle, Bambus, Cashmere, Alpaca und Seide oder eine Mischung aus diesen Qualitäten zu verwenden. In meinem Wollvorrat findet sich aber noch nichts dergleichen. Da bin ich noch auf der Suche oder momentan einfach noch nicht experimentierfreudig genug. Was ich nicht so mag ist Mohair, Angora oder anderes Garn das sehr fusselt, so dass man ständig mit der Fusselbürste zugange ist.
Früher habe ich gerne dickere Garne vertrickt, inzwischen bin ich bei einer Lauflänge von ca. 150 Metern pro 50 Gramm angekommen und ich stricke am liebsten mit Nadel 3. Was gar nicht ginge, wären Baumstämme ab Nadel 5. Die größte Nadelstärke, die ich bisher verwendet habe, war die Stärke 4,5. Was ich noch nie gekauft habe, das sind Lace-Garne, ganz einfach, weil ich so was Feines noch nie gestrickt habe.
Momentan würde ich mich auch nicht an Wolle aus Kunstfasern wagen. Ich erinnere mich aber, das damals, als ich mit dem Stricken begonnen habe, einige Pullover aus Polyester entstanden sind. Getan hab ich`s also schon. Aber seitdem habe ich noch kein schönes Kunstgarn im Laden gesehen, das mich verführt hätte, es nochmal zu versuchen.
Außerdem mag ich keine selbstmusternden Garne, Effektgarne, Dochtwolle (meist zu dick) und gefachte Garne (zu beschwerlich alle Fäden zu erwischen). So, ich denke das wars.
Donnerstag, 13. November 2008
Janet Szabo: Cables
Das Buch „Cables“ ist eine Mustersammlung aus klassischen Zopfmustern und enthält eigentlich nichts Neues, wenn man schon einige Musterbücher besitzt. Dafür ist sehr ausführlich dargestellt, wie man beim Verzopfen das gewünschte Ergebnis erreicht. Es gibt nämlich jeweils Fotos zu den verschiedenen Techniken. Das ist vor allem an Anfänger gerichtet. Desweiteren wird jedes Muster sowohl in Charts als auch in Textform vorgestellt. Janet Szabo beginnt mit Zöpfen, die aus nur zwei Maschen entstehen und endet bei solchen, wo 8 Maschen verkreuzt werden. Wie gesagt, sie zeigt die klassischen Zopfmuster und Ausgefallenes gibt es hier eher selten zu sehen. Da muss ich an das Buch Vogue Stitchionary Volume 2: Cables verweisen und an Erika Knight`s Cables & Aran`s – beide Bücher habe ich hier vorgestellt.
Dienstag, 11. November 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2008
Das Wollschaf hat heute eine lustige Frage auf Lager und möchte folgendes wissen: Vor etlichen Wochen lautete die Frage, wo überall das Strickzeug dabei ist. Hand auf's Herz: Was war der unmöglichste Ort, an dem ihr schon mal gestrickt habt?
Herzlichen Dank an Ute für die heutige Frage!
Meine Antwort darauf fällt eher langweilig aus: Ich bin ja eigentlich am liebsten zuhause auf dem Sofa und vor dem Fernseher mit dem Strickzeug zugange und nehme, wenn ich das Haus verlasse, nie was zum Stricken mit. Mir liegt es absolut nicht, in der Öffentlichkeit zu stricken. Es war mir bis jetzt einfach unangenehm, wenn mich alle anstarren oder gar noch aushorchen wollen darüber was ich da mache. Deshalb war ich auch noch nie an einem ungewöhnlichen Ort mit dem Stricken beschäftigt, wo ich ja nicht mal an gewöhnlichen Orten (Zug, Cafe, Wartezimmer) stricke. Selbst in den Urlaub fahre ich meist ohne Wolle und Stricknadeln, weil ich schon vorher weiß, dass ich dann eh nicht zum Stricken komme. Und unterwegs schaue ich lieber aus dem Fenster oder in eine Zeitung und lese. Was ich mir aber gut vorstellen könnte, wäre in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit zu stricken. Da fällt der einzelne dann nicht so auf.
Herzlichen Dank an Ute für die heutige Frage!
Meine Antwort darauf fällt eher langweilig aus: Ich bin ja eigentlich am liebsten zuhause auf dem Sofa und vor dem Fernseher mit dem Strickzeug zugange und nehme, wenn ich das Haus verlasse, nie was zum Stricken mit. Mir liegt es absolut nicht, in der Öffentlichkeit zu stricken. Es war mir bis jetzt einfach unangenehm, wenn mich alle anstarren oder gar noch aushorchen wollen darüber was ich da mache. Deshalb war ich auch noch nie an einem ungewöhnlichen Ort mit dem Stricken beschäftigt, wo ich ja nicht mal an gewöhnlichen Orten (Zug, Cafe, Wartezimmer) stricke. Selbst in den Urlaub fahre ich meist ohne Wolle und Stricknadeln, weil ich schon vorher weiß, dass ich dann eh nicht zum Stricken komme. Und unterwegs schaue ich lieber aus dem Fenster oder in eine Zeitung und lese. Was ich mir aber gut vorstellen könnte, wäre in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit zu stricken. Da fällt der einzelne dann nicht so auf.
Freitag, 7. November 2008
Black
Beim Finkhof ist die gefärbte Wolle etwas teurer als die naturfarbene. 100 Gramm kosten hier 4,50 Euro - was im Vergleich zu Markengarnen aber immer noch recht preiswert ist.
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