Mittwoch, 16. November 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2011

Heute möchte ich wieder einmal eine Wollschaf-Frage beantworten: Wie lange strickt ihr denn schon? Habt ihr erst vor kurzem angefangen, strickt ihr schon ein paar Jährchen, oder sogar schon Jahrzehnte? Wer (oder was) hat euch zum Stricken gebracht? Und wo habt ihr es gelernt? Hattet ihr einen "Strick-Hiatus", d.h. habt ihr für ein paar Jahre unterbrochen, und dann wieder angefangen, oder strickt ihr, seit ihr es könnt. Und was ist das erste Stück, dass ihr gestrickt habt?

Das Interesse am Stricken ging von mir selber aus, es gab kein strickendes Vorbild. Ich kann es mir rückschauend auch nicht erklären, warum ausgerechnet diese Art der Handarbeit so gut bei mir ankam. Es ist ein kleines Wunder. Die grundlegenden Techniken hat mir dann meine Mutter beigebracht. Alles weitere habe ich mir aus Büchern angeeignet. Wann genau ich mit dem Stricken begonnen habe und was genau ich da gestrickt habe, kann ich leider nicht mehr rekonstruieren. Ich dürfte etwa 14 Jahre alt gewesen sein. Damals habe ich wirklich jede freie Minute mit Stricken verbracht. Doch im Laufe der Jahre und mit Beginn eines neuen herausfordernden Lebensabschnittes (Studium und Beruf) wurde die Lust am Stricken immer geringer, bis ich schließlich ganz damit aufgehört habe. Es gab einige leider erfolglose Versuche, etwas Tragbares zustande zu bringen. Schließlich erwachte dann das Interesse wieder zu neuem Leben – das war vor etwa 5 Jahren. Seitdem vergeht wirklich kaum ein Tag, an dem ich nicht stricke.

Dienstag, 15. November 2011

Der Advent ...


... rückt langsam näher und so habe ich zwischen meine Weihnachtsgeschenkesocken und den langsam Form annehmenden Gansey dieses schnelle und einfache Projekt eingeschoben und an nur drei Abenden vollendet.

Und das geht so: Man stricke einfach einen Schal in kraus rechts. Meiner hatte eine Breite von 18 cm und eine Länge von 67 cm für einen Strohkranz mit 30 cm Durchmesser. Dann schließt man das ganze zum Ring – ich habe es durch simples Zusammenstricken des provisorischen Anschlags mit den zum Schluss auf der Nadel belassenen Maschen bewerkstelligt. So habe ich es zu meiner großen Überraschung erreicht, dass man keine Naht sieht. Den Ring habe ich dann über den mit Papier umwickelten Kranz gezogen und die untere Naht mit einer Häkelnadel geschlossen.

Noch ein Wort zur Wolle: Es ist eine dicke Dochtwolle von Rödel, die von einem meiner ersten Pullover übriggeblieben war und nun schon seit mehr als 15 Jahren in meiner Restekiste auf diesen Tag gewartet hat. Was für eine wundervolle Idee, einem Adventskranz eine wollige Hülle zu verpassen! Ich finde die etwas flauschige Optik schön und habe den Kranz schon einmal dekoriert.
Wolle: Rödel Urwolle Homespun,
Farbe 8083, Partie 50, 50g=55m
Verbrauch: so etwa 130 bis 140 Gramm (habe vergessen zu wiegen)
Größe: 30 cm Durchmesser
Nadel: Rundstricknadel 5
Begonnen: 7. November 2011
Beendet: 11. November 2011

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Sonntag, 6. November 2011

Auf diese Strickbücher ...


... habe ich mich ganz besonders gefreut. Sie sind beide in japanischer Sprache und haben Aranmuster zum Thema. Wie erwartet sind beide Bücher mit leicht verständlichen Charts versehen, so dass alles ohne Probleme nachzuarbeiten ist.

Das obere Heft ist eine Mustersammlung mit dem Titel "Aran Pattern 100". Es enthält einhundert einmalig kunstvolle und schöne Beispiele. Wobei meistens verschiedene Aranmuster miteinander kombiniert werden. Zum Beispiel diese hier:


Wenn Ihr noch mehr Beispiele sehen möchtet, schaut doch mal bei Google Books.

Das andere Heft gefällt mir vor allem wegen seiner puristischen Aufmachung: vor einem weißen Hintergrund zeigt ein zauberhaftes Model verschiedene Westen und Accessoires. Insgesamt gefallen mir davon vier Modelle - diese beiden sind meine absoluten Lieblinge:


Mit diesen zuckersüßen Bildern verabschiede ich mich ins Wochenende...

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Paraphernalia Nr. 4


Ich habe es ja angedeutet: dieses Muster mag ich momentan am liebsten, und weil das vorherige rosafarbene Paar viel zu schnell fertig gestellt war, habe ich dieses steinfarbene Paar gleich hinterher gestrickt. Die Wolle ist ein ziemlicher Glücksgriff, weil sie voluminöser und softer ist, als ich das bei Lana Grossa Sockenwolle gewöhnt bin. Außerdem ist sie leicht „geheathert“, was nur bei genauem Hinsehen auffällt, und ich finde die Farbe sehr angenehm und neutral. Deswegen mag ich dises Paar auch am liebsten von allen vieren.

Muster: Paraphernalia
Material: Lana Grossa Meilenweit Farbe 1301 Stein, 80% Schurwolle, 20% Polyamid, LL ca. 210m/50g
Nadeln: Bambusnadelspiel 2,25
Verbrauch: 94 Gramm
Größe: 40 (für mich)
Begonnen am: 8. Oktober 2011
Beendet am: 16. Oktober 2011

Montag, 17. Oktober 2011

Paraphernalia Nr. 3


Dies war ein Ausflug in ein für mich ungewöhnliches Gebiet. Nicht was das Muster angeht, das habe ich ja schon zweimal gestrickt und es ist eins meiner liebsten Sockenmuster. Sondern was die Farbe betrifft. Rosa kam mir bis jetzt noch nie unter und ich betrachte die fertigen Socken mit gemischten Gefühlen. Der sanfte Farbton spricht mich durchaus an, nur für ein Oberteil oder ähnliches kann ich mir Rosa derzeit noch nicht vorstellen. Aber wer weiß schon, ob sich mein Geschmack nicht eines Tages ändert. Das hat er ja schon einige Male getan. Das Kapitel „Rosa“ bleibt also offen …

Muster: Paraphernalia (kostenloser Ravelry-Download)
Material: Lana Grossa Meilenweit Farbe 1312, 80% Schurwolle, 20% Polyamid, LL ca. 210m/50g
Nadeln: Bambusnadelspiel 2,25
Verbrauch: 88 Gramm
Größe: 40 (für mich)
Begonnen am: 23. September 2011
Beendet am: 8. Oktober 2011

Samstag, 15. Oktober 2011

Nun auch auf Ravelry

Ich habe damit begonnen, einige meiner fertigen Sachen auch bei Ravelry einzustellen. Wer mal schauen möchte, hier entlang. Ihr findet die Seite auch, wenn Ihr in der rechten Leiste meines Blogs auf das Ravelry-Symbol klickt. Viel Spaß!

Samstag, 1. Oktober 2011

Kim Hargreaves: Shadows


Kim Hargreaves ist wohl eine der produktivsten Desigerinnen unserer Zeit und ich finde ihren geradlinigen Stil sehr ansprechend. Kürzlich erschien ihr neues Winterheft „Shadows“. Die Farben darin sind in grau und dunklem Blau gehalten und die Modelle werden hauptsächlich von Rippen und Zöpfen bestimmt. Dieses Heft steht unter dem Motto "Boy-meets-Girl" und widmet sich der Synthese von männlichen und weiblichen Aspekten, wobei Kim Hargreaves bei ihren gestrickten Modellen wie gewohnt auf eine feminine Silhouette geachtet hat. Weil dies alles absolut meinem eigenen Stil entspricht, habe ich das Heft gekauft.

Martine hat unlängst in ihrem Blog Strickloft einen Beitrag darüber geschrieben, wie sich ein(e) Strickdesigner(in) definiert, wer diesen Titel zu Recht trägt. Ich finde, Kim Hargreaves sollte man unbedingt dazu zählen, denn sie hat über die Jahre ihren ganz unverkennbaren einzigartigen Stil entwickelt, der sich angenehm aus der Masse hervorhebt und auch einen Hauch von Luxus vermittelt.

Den Inhalt des Heftes könnt Ihr hier sehen.

Mittwoch, 28. September 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2011

Das Wollschaf fragt: Hast Du schon mal einen Strickauftrag bekommen – von wem auch immer? Wie lief Dein erster Auftrag ab?

Ich habe diesbezüglich meine Haltung grundlegend geändert. Früher hätte ich mir gut vorstellen können, für Geld Aufträge anzunehmen. Tatsächlich habe ich auch schon einige Strickaufträge bekommen. Das war allerdings immer von mir bekannten Personen – von Freunden, Verwandten oder entfernten Bekannten. Und es waren auch immer nur Socken, nichts Größeres. Dabei möchte ich auch bleiben. Ich möchte die Menschen kennen, für die ich stricke, das Projekt sollte überschaubar sein und mich nicht vor allzu große technische Schwierigkeiten stellen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, einem fremden Menschen etwas so kostbares wie eine Handarbeit zu überlassen. Es steckt soviel Zeit und Liebe darin. Etwas Gestricktes ist für mich etwas sehr Persönliches und ich trenne mich nur dann gerne davon, wenn ich davon ausgehen kann, dass es auch geschätzt wird.

Dienstag, 27. September 2011

Projekt Gansey


Die Geschichte des englischen Fischerpullovers, auch Gansey oder Guernsey genannt, ist sehr gut und ausführlich dokumentiert. Ich selber besitze eine Reihe von Büchern dazu und wage mich nun zum ersten Mal ganz praktisch an einen solchen. Der Gansey ist ein klassischer Männerpullover, der von den Fischern der englischen Küste getragen wurde. Er wird in Runden gestrickt und ist kastenförmig, mit Armzwickeln versehen und hat angestrickte Ärmel. Heutzutage, wo die Grenzen in der Mode verschwimmen, gibt es aber auch schön designte Modelle für uns Frauen, zum Beispiel von Alice Starmore oder Sabine Domnick.

Mir schwebt ein Gansey in der Form vor, wie er auf den beiden Bildern gezeigt wird. Also mit glatt rechts gestricktem unterem Teil und oben mit Querbändern aus großem Perlmuster, aufgelockert durch eine Reihe sogenannter Lebensbäume.

Der grüne Pullover heißt Henry Freeman`s Sweater und stammt aus dem Buch „Pullover für Wind und Wetter“ von Sabine Domnick. Das braune Modell ist ähnlich und heißt Fife-Gansey aus dem Buch „Wollpullover“ von Madeline Weston. Sie dienen mir als Ausgangspunkt und Anregung. Ansonsten werde ich aber von der klassischen Form abweichen. Nicht in Runden, sondern in Teilen stricken, eine Taillierung arbeiten und Armkugeln einsetzen.

Die Wolle, die ich ausgesucht habe, ist die Fuchsschafwolle vom Finkhof. In ihrer ursprünglichen beigen Färbung erzeugt sie bei dem glatt rechts gestrickten Teil eine leicht melierte Struktur und lässt dennoch auch das Muster deutlich hervortreten.

Samstag, 24. September 2011

In Gedanken ...


... bin ich immer noch bei meinem letzten Zopfmusterkissen und plane eine Fortsetzung. Um die Zeit zu überbrücken, habe ich in Anlehnung an das Muster mit den Zöpfen und Rippen dieses Paar Socken fertiggestellt. Ich habe auch dieselbe Farbe verwendet – cremeweiß. Es war eine Freude, das Muster im Kleinen nochmals zu stricken und es ist auch bei Socken sehr wirkungsvoll.

Muster: eigener Entwurf
Wolle: NKD Handstrickgarn, 75% Wolle, 25% Polyamid,
LL ca. 420m/100g
Verbrauch: 97 Gramm
Nadeln: 2,25
Größe: 40
Begonnen: 6. September 2011
Beendet: 22. September 2011

Mittwoch, 21. September 2011

Wurm


Mich fasziniert nach wie vor die Farbe Schwarz. Und für diese Mütze kam erst einmal nicht anderes in Frage als eben Schwarz.

Die Mütze ist simpel aber raffiniert. Sie wird aus wechselnden Reihen von linken und rechten Maschen gestrickt, wobei die Reihen linker Maschen sich in den Vordergrund drängen und nach außen wölben. Die rechten Maschen verschwinden dabei fast.

Besonders gut gelöst und ästhetisch finde ich den Bund: Er wird doppelt rechts gestrickt, umgeklappt und festgestrickt. So sind die Ohren gut geschützt und der Rand dehnt sich nicht aus, sondern behält seine Form.

In der Anleitung wird die Cool Wool (Merinowolle) von Lana Grossa verwendet. Mir schien diese Wolle etwas zu weich und zu dünn. Ich habe mich entschieden, eine vierfädige Sockenwolle doppelt zu nehmen, um ein dichtes festes Gestrick zu erhalten. Und das Ergebnis entspricht genau meinen Vorstellungen.

Meine Änderungen sind minimal: ich habe je Runde eine Masche zusätzlich genommen, also sechs linke Maschen und fünf rechte. Das habe ich neunmal wiederholt und dann vorschriftsmäßig abgenommen. Angeschlagen habe ich 110 Maschen, was mit Nadel 3,5 gestrickt genau einem Kopfumfang von 58 Zentimetern entspricht.

Muster: Wurm (kostenloser Download auf Ravelry)
Wolle: Red Heart Sport Socks, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL ca. 420m/100g, Farbe schwarz
Verbrauch: 145 Gramm
Nadeln: 3,5
Begonnen:  5. September 2011
Beendet: 14. September 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 38/2011

Das Wollschaf fragt: Mich würde interessieren, wie andere ihre "To do"-Liste verwalten. Ich habe für mich den Eindruck, daß ich wie ein Hamster Anleitungen und Anregungen sammle und diese dann wieder vergesse. Irgendwann fällt mir die Anleitung oder ein Bild in die Hände und ich denke: "Ach, das wolltest du ja auch mal machen." Wie behalten andere Strickerinnen den Überblick? Schreibt man sich alles auf (quasi mit Heft- und Modellnummer oder -name), arbeitet man mit Postits? Ich hab mir auch schon Ordner mit PDF-Dateien angelegt – aber auch die schaue ich ja dann nicht ständig an. Vielleicht hat ja jemand eine zündende Idee.

Ein wirklich übersichtliches System habe ich noch nicht. Bei mir finden sich überall kleine Notizzettel und beschriebene Karteikarten. Darauf sind meine Ideen und Anmerkungen zu künftigen Projekten festgehalten, mit Hinweisen zum Muster, wo es zu finden ist, welche Wolle mir vorschwebt, evtl. ein Foto dazu aus dem Internet, das mich inspiriert hat oder aus Modezeitschriften.

Es macht mir Spaß, Schätze zu sammeln, sie nach einer Weile wieder zu vergessen, um sie später wiederzufinden und neu zu entdecken oder abzuändern. So habe ich den Eindruck, dass die Quelle neuer Ideen nie versiegt...

Dienstag, 13. September 2011

Für den Herbst


Wenn ich so bunte Wolle verstricke, dann ist das meistens ein Geschenk. So auch in diesem Falle. Da die Empfängerin weit entfernt wohnt und zum ersten Mal bestrickt wird, hatte ich etwas Mühe, das Bein und den Fuß auch passend zu machen. Ich habe zwar ihre Maße, aber niemanden mit etwas strammeren Waden, dem ich die Socken probehalber hätte überstreifen können. So muss ich mich auf mein Gefühl verlassen, dass sie wohl passen werden. Hoffen wir das Beste!

Die Färbung der Wolle von Lana Grossa nimmt den nahenden Herbst mit seinen vielen Farben voraus, wie ich finde. Es ist ein richtiges Feuerwerk und trotzdem harmonisch in den einzelnen Nuancen.

Ich habe ein Rippenmuster aus drei Maschen rechts und einer Masche links für den Schaft und Fuß gewählt, so dass die Socken auch dehnbar genug sind.

Wolle: Lana Grossa Meilenweit Special Stile Farbe 05
Verbrauch: 84 Gramm
Größe: 38
Nadeln: 2,25
Begonnen: 23. August 2011
Beendet: 7. September 2011

Dienstag, 6. September 2011

Um zuhause ...


... bequem auf dem Sofa stricken zu können, stecke ich mir immer ein großes Kissen hinter den Rücken. Das wärmt und verhindert Rückenschmerzen beim langen Sitzen. Jetzt war es an der Zeit, dem Kissen ein neues Gewand zu stricken. Das alte aus kleinem Perlmuster in einem sanften Braunton war schon ziemlich abgenutzt und auch sonst nicht sehr schön. 

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an dieses kleine Kissen, es ist noch gar nicht so lange her, dass ich es fertig gestellt habe. Es ist ein richtiger Blickfang und erfreut mich jeden Tag. Aber es ist zu klein für mein Sofa. Daher ist dieses 50x50 Zentimeter große Stück nun entstanden. Aber welches ist schöner? Ich kann mich nicht entscheiden, das neue große oder das kleine oder beide gleich schön? 

Die Wolle für dieses jetzt schon heiß geliebte Zopfmusterkissen war noch von meinem weißen Aranpullover übrig und ich mag ihren sehr rauen Griff, auch wenn das Stricken von Zöpfen damit etwas kraftraubend ist. Die sechs schön gemaserten Holzknöpfe hatte ich in meinem recht überschaubaren Knopfvorrat gefunden. Ich weiß gar nicht, für welches Projekt ich sie ursprünglich gekauft hatte. Sie sind so rustikal wie die Wolle und ich bin froh, für sie nun eine sinnvolle Verwendung gefunden zu haben.

Material: Finkhof dicke Sockenwolle, LL 300m/150g
Muster: meins
Nadel: KnitPro 3,25
Verbrauch: 317 Gramm
Begonnen: 31. Juli 2011
Beendet: 3. September 2011

Montag, 5. September 2011

Alltagssocken Nr. 2


Dieses Paar Herrensocken dürfte einen neuen Strickrekord aufstellen: Sie waren in nur neun Tagen fertig. Das lag vor allem daran, dass ich sie nach exakt den gleichen Maßen wie die Garter Rib Socks gestrickt habe und so weder probieren noch ribbeln musste.

Das Muster für diese Socken nenne ich Waffelmuster, weil es tatsächlich an die Struktur einer Waffel erinnert. Ich habe es schon einmal gestrickt und finde es nach wie vor perfekt für Männerfüße. Leider musste ich das erste Paar schon nach einmaligem Tragen entsorgen, weil die billige Discounterwolle enorm zum Filzen neigte. Ich hoffe, dass die neuen Socken aus Wolle von Coats diesem Schicksal entgehen.

Die Socken wirken etwas unförmig, wenn man sie einfach so ausbreitet und auf den Tisch legt. Das schmale Bein und der weite Fuß … Aber angezogen zeigt sich, dass sie perfekt sind! Sie entsprechen exakt der Anatomie des Empfängers und ich muss gestehen, dass mich da ein ein wenig Stolz überkommt. Auch wenn sie simpel sind in der Konstruktion und im Muster. Oder vielleicht weil sie so simpel sind?

Muster: Socken mit Waffelmuster und glattem Fuß
Material: Red Heart Sport Socks, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL 100g/410m, Farbe 00041 (dunkelbraun)
Verbrauch: 99 Gramm
Nadeln: 2 und 2,5
Begonnen am: 14. August 2011
Beendet am: 22. August 2011