Donnerstag, 14. Oktober 2010

Löchrig

Bei diesem Garn habe ich lange überlegt, welches Muster wohl am besten dazu passen würde. Ich habe dreimal angefangen, etwas probiert und wieder aufgetrennt, weil ich nicht wirklich zufrieden damit war. Erst wollte ich ein etwas aufwändigeres Lochmuster stricken, habe das aber auf später verschoben, weil mir nicht nach ständigem Mitschreiben der Runden war. Dann ein Guernsey-Muster aus dem Buch "Von der Spitze zum Bündchen" von Wendy Johnson, gefiel mir aber auch nicht wirklich. Also bin ich bei diesem schlichten Lochmuster aus ebendiesem Buch gelandet.

Garn: Glenmore Sport-& Strumpfwolle natur, 75% Schurwolle, 25% Polyamid, LL ca. 210m/50g

Nadeln: Nadelspiel 2
Größe: 39/40
Verbrauch: 82 Gramm
Muster: Socken mit Streifen-Lochmuster aus Wendy Johnsons „Von der Spitze zum Bündchen“


Anleitung:

Maschenzahl teilbar durch 8
1. Rd: alle M re
2. Rd: 1 M re, 2 M re zus. str., 1 Umschlag, 1 M re, 1 Umschlag, 1 M links gerichtet abn. ( 1 M, dann noch 1 M wie zum Rechtsstr. abh. (nicht beide gleichzeitig!). Dann mit der li Nd. durch die Maschenglieder dieser beiden M stechen und beide M re verschr. zus. str.), 2 M re
Die 1. und 2. Rd. stets wdh.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Verena Spezial - In 80 Socken um die Welt Teil 2

Ab heute im Handel: das neue Sonderheft von Verena. Ich finde, dass sich die Macherinnen auch diesmal wirklich sehr viel Mühe gegeben haben. Das Heft ist toll gestaltet, mit schönen Fotos und den schon im ersten Teil eingeführten grafischen Anleitungen. Es gibt insgesamt 29 Sockenmodelle, davon sind die Hälfte allerdings zwei- oder mehrfarbige Socken. Da gefallen mir nur die türkischen Socken und die mit Maori-Muster aus Neuseeland wirklich gut. Die anderen sind mir zu sehr gemustert und zu bunt. Dafür gibt es unter den einfarbigen Modellen einige sehr schöne, mit interessanten plastischen Mustern.

Es ist nicht so, dass in all den vorgestellten Ländern und Regionen auch Socken gestrickt werden und dass es eine Tradition diesbezüglich gibt. Wo das nicht der Fall ist, wie beispielsweise auf Tahiti oder in der Antarktis, wird eben auf die dortige Kunst, Mode oder Natur Bezug genommen und das Besondere in Sockenmodelle umgewandelt. Anders wäre das Heft wohl auch nicht zu füllen gewesen.

Der dritte Teil soll übrigens im ersten Halbjahr 2011 erscheinen.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Rowan - The Lima Collection

Ich habe mich verliebt, gleich auf den ersten Blick. Aber wie das so ist, hat`s dann doch noch eine paar Tage gedauert, bis ich mich entschließen konnte, das Rowan-Heft auch zu kaufen. Bis dahin habe ich die schönen Strickstücke im Internet angeschmachtet – hier kann man einen Blick darauf werfen. Die 15 Modelle von Sarah Hatton und Marie Wallin sind sehr schlicht, sehr wirkungsvoll und absolut tragbar. Mir gefällt bis auf einen bunten Pullover eigentlich alles sehr gut: ein paar Sachen mit Zöpfen, einiges in glatt rechts. Und beim Betrachten der wundervollen Fotos hatte ich auch gleich eine Idee, wie ich die neu erworbene Pulloverwolle von Gründl verstricken könnte.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Maßarbeit

Ein Strumpf ist fertig – aber ich werde ihn wohl noch mal neu stricken müssen. Und zwar, weil ich ihn etwas zu weit finde, vor allem am Fuß. Ich habe mit Nadel 2,25 gestrickt und 72 Maschen angeschlagen. Den zweiten Strumpf dann mit Nadel 2 begonnen, auch 72 Maschen. Den wiederum finde ich etwas zu eng am Bein. Leider hat das Muster einen großen Rapport: 8 Maschen. Da kann ich nicht eben mal die benötigten 4 Maschen mehr anschlagen. Grübel. Ich dachte schon, ich stricke den Schaft mit Nadel 2,25 und den Fuß mit Nadel 2, aber man sieht den Unterschied im Maschenbild zu deutlich. Also mache ich erst mal tapfer weiter und entscheide mich dann für eine Variante. Da ich die Socken für einen guten Zweck spenden möchte, müssen sie schon perfekt sein!

Samstag, 2. Oktober 2010

Fatto a Mano 177

Das Heft habe ich gekauft, weil hier viele Teile aus meinen absoluten Lieblingsfarben schwarz und grau sind. Unter anderem wegen dieser Jacke - sie ist im Netzpatent gestrickt.

Ich finde die Hefte von Lang Yarns immer recht gelungen und im deutschsprachigen Raum, soweit ich das überblicke, sind sie wirklich herausragend. Man merkt, dass hier sehr viel Wert auf ein nicht alltägliches aber durchweg tragbares Design gelegt wird. Auch wenn viele Modelle momentan nicht ganz mein Stil sind, bin ich doch sehr angetan von der Art der Präsentation und dem hohen Niveau.
Den Inhalt kann man hier ansehen.

Mittwoch, 29. September 2010

Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2010

Das Wollschaf fragt diese Woche: Wie kreativ seid ihr beim Socken stricken, vor allem beim Schaft? Strickt ihr ganz langweilig nur Rippenmuster, oder tummeln sich auf eurem Schaft vor allem ausgefallene Muster? Und wenn ihr Muster strickt, strick ihr dann Zöpfe oder Lochmuster oder ausgefallene Rippenmuster?

Ich mag Muster. In letzter Zeit habe ich vor allem verschiedene Rechts-Links-Muster ausprobiert und bin noch lange nicht durch mit meiner To-do-Liste. Am besten gefallen mir aber immer noch Zöpfe, nur braucht man dazu viel Ruhe und Geduld. Zwischendurch dürfen es auch mal glatt rechts gestrickte Socken sein oder ein einfaches Rippenmuster. Wenn man das nicht ständig macht, wird es auch nicht langweilig. Derzeit versuche ich es mit einem dezenten Lochmuster – ich finde Lochmuster an Strümpfen eigentlich auch recht nett, zum Verschenken. Was ich noch nicht versucht habe, sind Socken mit verschiedenen Farben.

Dienstag, 28. September 2010

Geschwister ...

… aber keine Zwillinge sind diese Socken aus Lana Grossa-Wolle geworden. Wie man bei genauem Hinschauen vielleicht feststellt, ist das Muster bei beiden unterschiedlich, obwohl ich bei den zwei 50 Gramm-Knäueln extra auf die gleiche Farbpartie geachtet habe. Besser ist es wohl bei solchen selbstmusternden Garnen, ein 100-Gramm-Knäuel zu kaufen. Ich habe auch gleich eine Mail an Lana Grossa geschickt und nachgefragt, ob solche Unterschiede normal sind bei der Wolle, in den leisen Hoffnung auf Ersatz, habe aber leider noch keine Antwort erhalten.

Diesmal wollte ich zu meinen Ursprüngen im Sockenstricken zurückkehren und etwas ganz Simples ausprobieren: mal kein Muster, sondern nur glatt rechts und von der Spitze an gestrickt, mit Bumerangferse. Was mir nicht so gut gefällt, ist der Abschluss. Der Rand sollte so locker sein, dass er am Bein nicht einschneidet. Das habe ich mit dem elastischen Abketten von der falschen Seite erreicht. Am Bein sitzt er perfekt. Wenn man die Socken aber auszieht, dann sieht der Abschluss gewellt und nicht so schön aus wie bei einem Socken, den man von oben beginnt. Zum Verschenken würde sich dieses Paar nicht eignen, finde ich.

Abgesehen von den unterschiedlichen Streifen bin ich sehr angetan von der Wolle, sie fasst sich gut an und ist auch diesmal nicht so kratzig, dafür aber schön warm. Außerdem mag ich den Braunton. Und noch etwas ist mir aufgefallen, was nicht sehr häufig vorkommt bei industriell verarbeiteten Garnen: die Wolle riecht noch nach Schaf. Das finde ich wundervoll!

Garn: Lana Grossa Meilenweit Special Men, Farbe 026, 80% Schurwolle, 20% Polyamid, LL ca. 210m/50g
Nadeln: Nadelspiel 2,25
Größe: 40
Verbrauch: 90 Gramm

Sonntag, 26. September 2010

Schnäppchen

Eigentlich wollte ich erst mal keine Wolle mehr kaufen, bis ich nicht alles Angehäufte nach und nach verstrickt habe. Aber an dieser konnte ich dann doch nicht vorbeigehen. Ich liebe ja Grautöne und die Wolle sah so weich aus – es ist ein Gemisch aus 50% Schurwolle und 50% Alpaca von Gründl.

Gekauft habe ich sie im Aldi, insgesamt 1200 Gramm mit einer Lauflänge von 89 m/50g und zu einem Preis von nur 40 Euro. Ich überlege die ganze Zeit schon, was ich wohl daraus stricken könnte. Am liebsten etwas Klassisches, einen kuschligen Pullover oder eine Jacke, nur mit welchem Muster – da habe ich noch keine richtige Idee. Ich war auch schon in der Stadt in diversen Modegeschäften unterwegs, um mich inspirieren zu lassen, aber leider mit nur mäßigem Erfolg.

Dienstag, 21. September 2010

Die verstrickte Dienstagsfrage 38/2010

Heute ist Dienstag und das Wollschaf hat wieder eine Frage: Ist es euch schon einmal passiert, dass ihr euch voller Begeisterung an ein neues Teil gemacht habt, das ihr unbedingt haben wollt, und euch nach einem Drittel die Lust verlassen hat? Endet es zwangsläufig als Ufo, obwohl ihr es immer noch wollt? Oder beisst ihr euch durch, auch wenn euch eigentlich nix ranzieht. Ich habe das eben bei einer Jacke und mich würde interessieren, wie andere das angehen.
Herzlichen Dank an Annie für die heutige Frage!

Bei Socken und kleineren Sachen ist es bei mir eher so, dass mir das Stricken viel zu schnell geht. Oft würde ich gerne noch viel länger daran stricken, wenn das Muster spannend ist. Da bin ich dann fast ein wenig wehmütig, wenn das Ende naht. Bei großen Sachen strickt man länger und natürlich kommt da auch mal der Moment, wo man keine Lust mehr hat. Dann lasse ich das Stück ruhen, solange, bis sich die Freude daran wieder einstellt. Eigentlich bringe ich jedes Strickstück auch zu Ende, denn es macht mich nervös, wenn etwas Angefangenes längere Zeit herumliegt.

Freitag, 17. September 2010

Alice Starmore: Aran Knitting

Ich habs endlich auch, heute kam es an! Zum intensiven Lesen kam ich noch nicht, nur zum Durchblättern. Aber das genügt schon, um sagen zu können, dass das ein ganz besonderes Buch ist. Alice Starmore hat sich sehr intensiv mit der Geschichte und Strickkunst der Aran-Inseln beschäftigt - ein Teil des Buches handelt davon. Der zweite Teil ist eine Sammlung von typischen Aranmustern, vom einfachen Zopf bis hin zum komplexen Gebilde. Schließlich folgen die von ihr selbst entworfenen Modelle, in der Mehrzahl Pullover, einmal klassische Aran-Modelle, dann von keltischen Ornamenten inspirierte Stücke. Und jedes ist ein wahres Kunstwerk!

Was mich allerdings etwas enttäuscht hat, dass das Buch nicht gebunden ist, keinen dicken Umschlag hat. So hat man doch etwas Mühe zu blättern, schließlich will man ja keine Knicke hinterlassen. Aber sonst kann ich nur sagen: toll! Das Warten hat sich gelohnt und man muss jetzt kein Vermögen mehr ausgeben, um an das Buch zu gelangen. Es kostet etwas über 20 Euro und hat über 200 Seiten.

Montag, 13. September 2010

Aufs Wesentliche ...

... habe ich mich bei dieser Mütze beschränkt. Auch deshalb, weil das erst mein dritter Versuch ist, eine Mütze zu stricken, und dafür hat es erstaunlich gut geklappt und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Ich habe mich für ein klassisches Rippenmuster aus zwei rechten und zwei linken Maschen entschieden. Damit die Ohren schön warm sind, wird die Mütze umgeschlagen. Sie ist übrigens ein Geburtstagsgeschenk für ein männliches Familienmitglied.

Garn: Lang Yarns Merino 150, Farbe 197.0068, 100 % Merino, ca. 150m/50g
Nadeln: Nadelspiel 2,75
Verbrauch: 66 Gramm

Anleitung:
Für einen Kopfumfang von 60 cm: Mit einem Nadelspiel Stärke 2,75 136 M anschl. und über 83 Rd. 2 M re, 2 M li im Wechsel str. In der 84. Rd. mit den Abnahmen beginnen und zwar zuerst 2 M re str. und 2 M li zus. str. Dann über 7 Rd. 2 M re, 1 M li str. In der 92. Rd. 2 M re zus. str., 1 M li. Dann 3 Rd. 1 M re, 1 M li str. In der 96. Rd. 3 M re zus. str. mit betonter Mittelmasche (2 M zusammen wie zum Rechtsstr. abheben, 1 M re str., die beiden abgehobenen M zusammen überziehen), 1 M li. Über 2 Rd. 1 M re, 1 M li str. In der 99. Rd. fortlaufend 2 M re zus. str. In der 100. Rd. alle M re str, in der 101. Rd. fortlaufend 2 M re zus. str. Die restlichen Maschen mit dem abgeschnittenen Faden zusammen ziehen und verstechen.

Sonntag, 12. September 2010

Ein Abenteuer ...

… war es wieder, diese Socken so zu stricken, wie ich es gewöhnlich tue: von oben nach unten. Obwohl ich ja mit diesem Muster schon Erfahrung hatte, musste ich doch noch mal alles neu berechnen. Zum einen habe ich dünnere Nadeln verwendet und eine andere Wolle, die auch irgendwie dünner war. Also kam es in der Weite nicht hin und in der Länge auch nicht. Da bin ich während des Ribbelns auf die Idee gekommen, es doch beim nächsten Mal von der Spitze ausgehend zu probieren, obwohl ich wirklich viel lieber beim Schaft beginne. Aber so würde mir sicher viel Arbeit (Ribbeln) erspart bleiben. Vielleicht ist es auch nur Gewöhnungssache und gar nicht so schlimm, mal andere Wege zu beschreiten?

Garn: Sockenwolle 4-fädig in schwarz (75% Schurwolle, 25% Polyamid), ca. 210m/50g

Verbrauch: 108 Gramm
Nadeln: Nadelspiel 2
Größe: 40

Anleitung fürs Aranmuster:
Muster-Rapport geht über 14 Maschen
Gesamtzahl der Maschen für die Socken muss durch 4 teilbar sein
Vor und nach dem Rapport zuerst 2 M li str, dann 2 M re usw.
Rapport:
1. R.: 5 M re, 4 M nach hinten verkreuzen (= 2 M auf eine Hilfs-Nd hinter die Arbeit legen, die nächsten 2 M der li Nd re str., dann die M der Hilfs-Nd re str.), 5 M re
2. R.: alle M re (ebenso bei allen geraden Runden bis Rd. 22 alle M re str.)
3. R.: 4 M re, 3 M nach hinten verkreuzen (= 1 M auf einer Hilfsnadel hinter die Arbeit legen, die nächsten 2 M der li Nd re str., dann die M der Hilfs-Nd re str.), 3 M nach vorn verkreuzen (= 2 M auf eine Hilfs-Nd vor die Arbeit legen, die nächste M der li Nd re str., dann die 2 M der Hilfs-Nd re str.), 4 M re
5. R.: 3 M re, 3 M nach hinten verkreuzen, 2 M re, 3 M nach vorn verkreuzen, 3 M re
7. R.: 2 M re, 3 M nach hinten verkreuzen, 4 M re, 3 M nach vorn verkreuzen, 2 M re
9. R.: 1 M re, 3 M nach hinten verkreuzen, 6 M re, 3 M nach vorn verkreuzen, 1 M re
11. R.: 3 M nach hinten verkreuzen, 8 M re, 3 M nach vorn verkreuzen
13. R.: 3 M nach vorn verkreuzen, 8 M re, 3 M nach hinten verkreuzen
15. R.: 1 M re, 3 M nach vorn verkreuzen, 6 M re, 3 M nach hinten verkreuzen, 1 M re
17. R.: 2 M re, 3 M nach vorn verkreuzen, 4 M re, 3 M nach hinten verkreuzen, 2 M re
19. R.: 3 M re, 3 M nach vorn verkreuzen, 2 M re, 3 M nach hinten verkreuzen, 3 M re
21. R.: 4 M re, 3 M nach vorn verkreuzen, 3 M nach hinten verkreuzen, 4 M re
Die 1. bis 22. Runde stets wiederholen.

Mittwoch, 8. September 2010

Wendy D. Johnson: Von der Spitze zum Bündchen

Ganz neu herausgekommen: diese deutsche Übersetzung des Buches „Socks from the Toe up“ von Wendy D. Johnson. Und wie der Titel schon andeutet, will das Buch uns vermitteln, wie man Socken von der Spitze an strickt. Die Autorin praktiziert diese Methode selbst mit großer Begeisterung und das wirkt sehr ansteckend.

Zuerst wird der Leser damit vertraut gemacht, wie die Spitze zu stricken ist. Es gibt fünf Möglichkeiten, die mit detailliertem Text und Zeichnungen verdeutlicht werden: die Spitze mit verkürzten Reihen, mit Achteranschlag, die Einfach-Spitze, der türkische Maschenanschlag und Judys Zauberanschlag – für mich auf den ersten Blick alles völlig neue Methoden, von denen ich hier zum ersten Mal lese. Weiter geht’s mit Hinweisen, wie man mit Nadelspiel, zwei Rundstricknadeln oder nur einer langen Rundstricknadel Socken stricken kann. Dann folgen drei verschiedene Techniken für Fersen: die Ferse mit verkürzten Reihen, die Zwickelferse und die Hebemachen-Ferse. Und schließlich der Abschluss am Bündchen – auch hier vier Methoden: das Abnähen, das Russische und Italienische Abketten und die Mäusezähnchen-Kante.


Im zweiten Teil des Buches stellt uns Wendy Johnson anhand von drei glatt rechts gestrickten Basismodellen vor, wie man die eben genannten Techniken für Spitze und Ferse am besten an einem Übungssocken probieren kann.

Der dritte Teil widmet sich schließlich den eigenen Kreationen der Autorin - 20 sind hier beschrieben. Es sind zum größten Teil Lochmuster aber auch ein paar sehr schöne Guernsey-Socken und Zopfmuster. Die Lochmuster sind eigentlich für das Stricken mit zwei oder einer Rundstricknadel gedacht, aber das wird Liebhaber des Nadelspiels sicher nicht von der Nacharbeitung abhalten.

Insgesamt ein sehr gelungenes Buch für alle SockenstrickerInnen und das bei einem wirklich erschwinglichen Preis von 9,99 Euro.

Donnerstag, 19. August 2010

Geduldsprobe

Diese Socken haben mich ganz schön Nerven gekostet! Ich hab geribbelt wie ein Weltmeister, um endlich das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Entweder waren die Nadeln zu dünn, der Umfang des Strumpfes zu weit oder zu eng, die Wolle reichte nicht oder das Muster war nicht richtig eingeteilt. Jetzt bin ich um einige Erfahrung reicher, und weil mir diese Socken so sehr gefallen, habe ich gleich ein neues Paar mit demselben Muster für mich begonnen. Diese Socken sind ja ein Geschenk und mit der Aussicht auf mein eigenes Paar fällt es mir leichter, mich davon zu trennen.

Garn: Regia 4-fädig Color, Farbe 01933 denim schwarz (75% Schurwolle, 25% Polyamid), ca. 210m/50g

Verbrauch: 80 Gramm
Nadeln: Nadelspiel 2,25
Größe: 40
Muster: Aransocken, abgeschaut bei Ingrids Strickpraxis, etwas abgewandelt

Montag, 9. August 2010

Manchmal ...

... kaufe ich Wolle und weiß sofort, welches Muster ich stricken möchte. Oft dauert es aber eine Weile, bis mir eine Idee kommt. Diesmal war mir überhaupt nicht klar, was passen würde. Die Wolle ist schwarz-grau gemustert. Also eher wenig Muster. Es sollte auch nicht altbacken wirken, sondern modisch und klar. Aber nur einfach Rippen zu stricken, schien mir etwas zu gedankenlos. Es ist ein Geschenk an eine Person, die ich noch nie getroffen habe, nicht ganz einfach also… Ich habe mich schließlich für ein Muster entschieden, das ich bei Ingrid zum ersten Mal so ähnlich gesehen habe. Ein Aranmuster, also etwas, das mir gefällt und hoffentlich auch die Empfängerin zufrieden stellt.