Dienstag, 31. März 2009

Die verstrickte Dienstagsfrage 14/2008

Das Wollschaf hat heute eine technische Frage: Spannt ihr Eure Strickteile vor dem Zusammennähen? Warum oder warum nicht?
Herzlichen Dank an Silke für die heutige Frage!

Wenn ich einen Pullover stricke, spanne ich die Teile nicht vor dem Zusammennähen. Meistens wasche ich sie vorher und lasse sie einfach ausgebreitet und zurechtgezupft trocknen. Das genügt. Ich denke nämlich, dass das Spannen keinen Sinn macht, weil die Strickstücke bei der nächsten Wäsche eh wieder in die ursprüngliche Form zurückgehen. Einsehen würde ich das Spannen noch bei Lacetüchern, die dann ja erst ihre wahre Schönheit entfalten.

Dienstag, 24. März 2009

Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2009

Welche Erfahrungen habt ihr beim Versand von Wollen in Online-Shops gemacht? Seid ihr mit der Verpackung immer zufrieden oder gibt es da Abstriche?
Herzlichen Dank an Catrin und das Wollschaf für die heutige Frage!

Ich muss zugeben, dass ich noch gar nicht so viel Wolle online oder aus dem Katalog bestellt habe. Die meiste kam bisher vom Finkhof und da ist mir positiv aufgefallen, dass sie die Wollstränge in angemessen großen und neuen Kartons verschicken. Bei anderen Anbietern hatte ich es auch schon, dass die Wolle ganz eng in den Karton gestopft war und der dann auch noch gebraucht und unansehnlich war. Diese Wolle habe ich erst mal aus dem häßlichen Behältnis befreit und umgelagert. Es ist schon so, dass ich mich über eine gute Verpackung freue - egal ist es mir nämlich nicht, wie die Wolle behandelt wird.

Sonntag, 15. März 2009

Zopfmustersocken

Mit diesen Socken bin ich nicht ganz zufrieden. Warum? Ich habe dafür 72 Maschen angeschlagen und um den Schaft rundherum Zöpfe gestrickt. Eigentlich wollte ich die Zöpfe in der Höhe versetzt stricken, aber das ging nicht auf. Also sind sie alle auf der gleichen Höhe verkreuzt. Was mich aber noch mehr stört, ist, dass die Fußteile etwas zu weit geraten sind - eben wegen der 72 Maschen. Benötigt hätte ich laut Regia-Tabelle für meine Schuhgröße nämlich nur 64 Maschen. Aber dann wäre der Schaft zu eng geworden und meine Beine hätten nicht reingepasst. Jetzt rutschen meine Füße leider in den Socken hin und her und ich weiß nicht, ob sie in die Schuhe passen. Zur Not sind es eben Hausstrümpfe! Ich habe mir überlegt, wenn ich wieder mal Strümpfe mit Zöpfen stricke, für den Schaft wieder ausreichend Maschen anzuschlagen, aber dann für die Füßlinge einfach vorher Maschen zusammen zu stricken, um auf eine geringere Maschenzahl zu kommen.

Garn: Sockenwolle von Woolworth in mittelgrau (75 % Schurwolle, 25 % Polyester), 345m/100g
Verbrauch: ca. 100 Gramm
Nadeln: 2,5
Größe: 40
Muster: über 72 M, 6 M Zopf, 2 M li im Wechsel

Mittwoch, 4. März 2009

Die verstrickte Dienstagsfrage 10/2009

Unser ordnungsliebendes Wollschaf fragt diese Woche: Ich habe gerade in einem Blog eine Schublade mit selbstgestrickten Socken gesehen. Weil dort einige zusammengelegt waren und andere nur aufeinander gelegt waren meine Frage nun: Wie macht ihr das, legt ihr die selbstgestrickten Socke einfach nur aufeinander oder legt ihr so zusammen wie ihr das bei den gekauften macht? Und warum macht ihr das so?
Herzlichen Dank an Martina für die heutige Frage!

Bei den gekauften dünnen Socken mache ich es wie Reni, dass ich den einen Socken in den anderen hineinziehe, so dass immer Paare entstehen. Die dickeren dagegen lege ich einfach nur aufeinander und falte sie in der Mitte. Ebenso verfahre ich bei den selbstgestrickten Socken - allerdings sind es erst zwei Paar, die ich falten muss! Warum ich sie nicht auch ineinanderziehe weiß ich übrigens nicht genau, ich habe es ehrlich gesagt noch nie ausprobiert.