Während der Lektüre einiger Bücher von Stephanie Pearl McPhee, auch unter dem Namen Yarn Harlot bekannt, konnte ich mich in ihren amüsanten Berichten immer wieder selbst erkennen. Woran merkt Ihr, dass ihr woll- oder stricksüchtig seid? Bei mir äußert es sich beispielsweise darin, dass ich bei einem Ausflug erstmal nachsehe, ob es dort ein Wollgeschäft gibt. Ich beschäftige mich gedanklich schon mit dem nächsten Projekt und der Beschaffung des "Rohstoffes", kaum dass das aktuelle auf den Nadeln ist. Ich hätte gerne ein Schaf ...
Herzlichen Dank an Susanne und unser Wollschaf für die heutige Frage!
Als wollsüchtig würde ich mich nicht bezeichnen - ich glaube da bewege ich mich noch ziemlich im Mittelfeld - dafür aber schon als stricksüchtig. Ich nutze eigentlich jede freie Minute um zu stricken, ich kann einfach nicht ohne sein. Und gedanklich bin ich im Grunde ständig mit Stricken beschäftigt. Und wenn man das von sich behauptet, grenzt das schon an Sucht oder?
Was Wolle angeht, so würde ich mich höchstens als "wollverliebt" bezeichnen. Mir geht es wie vielen anderen so, dass ich immer auf der Suche nach Wolllieferanten bin, online oder unterwegs. Und Schafe sind neben Pferden meine absoluten Lieblingstiere und ich finde, es gibt nichts schöneres, als den Geruch von Wolle!
Ich glaube nicht, dass meine nichtstrickenden Mitmenschen das nachvollziehen können, was mich an Wolle und Stricken so reizt. Aber andere sammeln beispielsweise Schuhe und müssen in jedes Schuhgeschäft und dort was mitnehmen. Noch ist es nicht so, dass ich Wolle sammle um des Sammelns willen. Ich will sie auch verarbeiten. Aber es wird dennoch eher immer mehr an Vorräten als weniger. Vielleicht doch die ersten Anzeichen von Sucht?
Dienstag, 14. Juli 2009
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